Bücher zum Thema Politische Ökonomie

Cover Aaron Sahr, Fake Coins
  • 35,00
    Euro
  • Aaron Sahr

    Fake Coins

    Digitales Geld und analoge Freiheit

    Geb., 464 S., 15 Abb.

    Seit der Finanzkrise von 2008 verspricht Bitcoin nichts Geringeres als monetäre Emanzipation: Freiheit von staatlicher Kontrolle, Freiheit von Banken und Finanzinstituten, Freiheit von Inflation und Enteignung. Was steckt hinter diesen euphorischen Versprechen eines »Freiheitsgeldes« ohne Staat und Banken – und inwieweit kann eine Digitalwährung diese Versprechen einlösen?
    Fake Coins nimmt Bitcoin und seine Freiheitsrhetorik ernst. Es analysiert die monetäre Utopie hinter der digitalen Währung, verfolgt ihre Ursprünge in der Denkweise der paläolibertären Bewegung und zeigt geldhistorisch und geldtheoretisch, warum Bitcoin, allen Hoffnungen zum Trotz, nicht die Zukunft des Geldes werden wird. Und warum das die meisten von uns begrüßen sollten.

    Cover Monica Prasad, Im Land des Überflusses
  • 35,00
    Euro
  • Monica Prasad

    Im Land des Überflusses

    Reichtum und das Paradox der Armut in den USA

    Geb., 408 S.

    Seit dem New Deal werden Menschen ermutigt, Kredite aufzunehmen. Die dramatischen Konsequenzen sehen wir heute: Die progressive Besteuerung führte zu immensen Abschreibungsmöglichkeiten für Wohlhabende, während die leicht verfügbaren Kredite Geringverdienende in die Schuldenfalle trieben.
    Monica Prasad zeigt in ihrem Buch, wie verheerend bestimmte Formen von Krediten für einen Wohlfahrtsstaat sind, und verweist in ihrer vergleichenden Studie auf die unterschiedlichen Entwicklungen in Europa und den USA.

    Cover Adkins/Cooper/Konings, Die Asset-Ökonomie
  • 15,00
    Euro
  • Lisa Adkins/Melinda Cooper/Martijn Konings

    Die Asset-Ökonomie

    Eigentum und die neue Logik der Ungleichheit

    Klappenbr., 152 S.

    Vermögen, Anlagen, Immobilienbesitz und Erbschaften bestimmen die Position in einer Gesellschaft, nicht durch Arbeit erwirtschaftete Einkünfte. Wir leben in einer Asset-Ökonomie. Für einen wachsenden Teil der Gesellschaft ist ein Leben in der Mittelschicht unerreichbar geworden. Welche wirtschaftlichen Veränderungen stehen hinter diesem sozialen Wandel?
    Lisa Adkins, Melinda Cooper und Martijn Konings zeigen, dass der Aufstieg der Vermögensökonomie eine neue Logik der Ungleichheit hervorgebracht hat. Mehrere Jahrzehnte der Vermögenspreisinflation, also der Preisanstieg von Immobilien oder Aktien, und stagnierende Löhne haben dazu geführt.

    Cover Mike Savage, Die Rückkehr der Ungleichheit
  • 45,00
    Euro
  • Mike Savage

    Die Rückkehr der Ungleichheit

    Sozialer Wandel und die Lasten der Vergangenheit

    Geb., 464 S., 50 Abb.

    Die ökonomische Ungleichheit verschärft kulturelle, soziale und politische Konflikte. Und das untergräbt letztlich die Grundlagen liberaler Demokratien: den Glauben an Fortschritt für alle und das Vertrauen in die Fürsorge der politischen Gemeinschaft für ihre Mitglieder.
    Die Rückkehr der Ungleichheit ist eine bahnbrechende Studie, die durch ihre theoretische Breite und ihre historische Herangehensweise einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis der Auswirkungen wachsender Ungleichheit leistet. Darüber hinaus entwickelt Mike Savage in seinem hochaktuellen Buch Vorschläge, wie wir den Herausforderungen begegnen können: analytisch streng, aber leidenschaftlich argumentierend.

    Cover Stefan Eich, Die Währung der Politik
  • 40,00
    Euro
  • Stefan Eich

    Die Währung der Politik

    Eine politische Ideengeschichte des Geldes

    Geb., 392 S.

    Längst hat sich die Einsicht verbreitet, dass Geld kein neutrales Tauschmittel ist, sondern auch ein Instrument politischer Herrschaft. Gleichwohl fehlt noch immer das Bewusstsein dafür, wie eine demokratische Geldpolitik aussehen könnte.
    Hier setzt Stefan Eich mit seinem Buch an. Die Währung der Politik erzählt die politische Ideengeschichte des Geldes von der griechischen Antike bis in die Gegenwart als eine Geschichte geldpolitischer Krisen. Nicht zuletzt vermittelt Eich die paradoxe Macht heutiger Zentralbanken, die beispiellose Rettungsaktionen organisieren und dennoch von privaten Banken abhängig sind.

    Cover Lars Döpking, Fiskalische Herrschaft
  • 45,00
    Euro
  • Lars Döpking

    Fiskalische Herrschaft

    Steuern, Staat und Politik

    Geb., 512 S.

    Lars Döpking zeigt in seinem Buch, welch brisante Prozesse Steuerstaaten ausmachen und wie sie in das Leben ihrer Bevölkerung eingreifen. Am Beispiel Italiens analysiert er, wie der Aufbau von Verwaltungskapazitäten, die kontinuierliche Bekämpfung von Steuerhinterziehung, transnationale Verstrickungen und politische Konflikte seit 1945 ineinandergriffen. So erklärt dieses Buch auch, warum die italienische Bevölkerung heute mehr Steuern zahlt als je zuvor – und weshalb das wohl weiterhin so bleibt.

    Cover Ann Pettifor, Green New Deal
  • 22,00
    Euro
  • Ann Pettifor

    Green New Deal

    Warum wir können, was wir tun müssen

    Geb., 192 S.

    Der Green New Deal fordert eine radikale Umkehr der derzeitigen Weltwirtschaft einschließlich der Verpflichtung zu Fairness und sozialer Gerechtigkeit. Er hat das Potenzial, eine der größten globalen Kampagnen unserer Zeit zu werden. Ann Pettifor untersucht in ihrem Buch nicht nur die Ideen und Grundzüge des Green New Deal, sondern auch wie sie finanziert werden können. Engagiert plädiert sie dafür, die Funktionsweise des Geldes innerhalb des globalen Systems neu zu justieren. Nur so ist unser Planet noch zu retten.

    Cover Aaron Sahr, Keystroke-Kapitalismus
  • 12,00
    Euro
  • Aaron Sahr

    Keystroke-Kapitalismus

    Ungleichheit auf Knopfdruck

    Geb., 176 S.

    Aaron Sahr beleuchtet das Dreieck von Privatvermögen, Schulden und ökonomischer Ungleichheit und stößt dabei im »Maschinenraum des Kapitalismus« auf eine paraökonomische Quelle der Vermögensbildung: das Geldschöpfungsprivileg privater Banken. Sie produzieren heute Geld aus dem Nichts durch einfachen Tastendruck. Von diesem außergewöhnlichen Privileg profitiert vor allem eine Minderheit. Denn sie ist in der Lage, sich die Renditen des Tastendruck-Systems anzueignen.
    Es gilt zu verstehen, durch welche Kanäle diese Aneignung gelingt, was sie für unser Verständnis des Kapitalismus bedeutet und wie mit ihr umzugehen ist.

    Cover Ann Pettifor, Die Produktion des Geldes
  • 28,00
    Euro
  • Ann Pettifor

    Die Produktion des Geldes

    Ein Plädoyer wider die Macht der Banken

    Geb., 230 S.

    Die Macht über die Produktion des Geldes liegt in der Hand von Geschäfts- oder Privatbanken. Ann Pettifor, eine der führenden Ökonom:innen, untersucht, wie Geld und Kredit in modernen Gesellschaften geschaffen werden und welche politischen und sozialen Konsequenzen der Finanzmarkt-Kapitalismus für Mensch und Ökosystem hat.
    Ihr Befund: Der Finanzsektor ist außer Kontrolle, es ist dringend geboten, dass Demokratien die Kontrolle über die Geldproduktion zurückgewinnen und den Finanzsektor einhegen. Nur dann wird die Finanzbranche wieder im Sinne der Gesellschaft und des Ökosystems agieren.

    Cover Aaron Sahr, Das Versprechen des Geldes
  • 35,00
    Euro
  • Aaron Sahr

    Das Versprechen des Geldes

    Eine Praxistheorie des Kredits

    Geb., 392 S., Open Access

    Der Kapitalismus der Gegenwart ist paradox: Einerseits hat das Geld fast alle gesellschaftlichen Sphären erobert und sie ökonomischen Verwertungslogiken unterworfen. Andererseits ist heute alles Geld Kredit, erschaffen von Banken per Tastendruck – und zwar unter Bedingungen, die selbst nicht mehr vollständig von ökonomischen Logiken geprägt sind. Diese paraökonomische Praxis des Kredits ist in einen euphorischen Zustand eingetreten, in dem immer mehr Kapital aus dem Nichts entsteht – gerade dadurch drohen permanent Krisen. Eine neue Theorie des Geldes ist dringend geboten.

    Cover Debra Satz, Von Waren und Werten
  • 32,00
    Euro
  • Debra Satz

    Von Waren und Werten

    Die Macht der Märkte und warum manche Dinge nicht zum Verkauf stehen sollten

    Geb., 318 S.

    Längst sind Organhandel, Kinderarbeit oder der Handel mit Waffen und weiblichen Reproduktionskräften den Bedingungen der kapitalistischen Verwertungsgesetzmäßigkeit unterworfen. Wird jedoch jeder Lebensbereich kommerzialisiert, erwachsen daraus Ungleichheit und soziale Spannungen, weil dann nicht mehr alles für jeden Menschen gleichermaßen zugänglich ist.
    Eindrucksvoll beschreibt und analysiert Debra Satz die Folgen einer allumfassenden Marktorientierung für die Gesellschaft, sowohl in sozialer, kultureller als auch politischer Hinsicht.