Zeitschrift

Der Mittelweg 36, die Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, ist so unverwechselbar wie seine Anschrift. Angesiedelt an der Schnittstelle zwischen akademischer und gesellschaftlicher Öffentlichkeit initiiert und begleitet er intellektuelle Debatten von Belang. Regelmäßig versorgt die Zeitschrift ihre Leserinnen und Leser mit instruktiven Beiträgen zu den geschichts- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen der Gegenwart.

Mit seinen Themenheften setzt der Mittelweg 36 alle zwei Monate inhaltliche und optische Akzente im deutschen Blätterwald – intelligent, elegant, pointiert.

Das aktuelle Heft

  • 22,00
    Euro
  • Im Brennglas der Situation. Neue Ansätze in der Gewaltsoziologie

    Heft 1-2 | April Mai 2019

    Das Interesse der jüngeren sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung war in den vergangenen Jahren vornehmlich auf die möglichst detaillierte Beschreibung konkreter Gewaltsituationen gerichtet. Seit einiger Zeit jedoch mehren sich die Stimmen, die Skepsis an der Leistungsfähigkeit des situationistischen Paradigmas artikulieren und methodische Neuerungen einfordern. Höchste Zeit also, einmal kritisch in Augenschein zu nehmen, was Im Brennglas der Situation sichtbar wird – und was nicht.

    Mit Beiträgen von Thomas Hoebel, Stefan Malthaner, Wolfgang Knöbl, Eddie Hartmann, Randall Collins, Lee Ann Fujii, Vincenz Leuschner, Laura Wolters, Rainer Schützeichel und Wolfgang Kraushaar

    Aktuelle Leseprobe

    Lesen Sie Beitrag »Riot im Schanzenviertel. Gewaltsituationen, Gelegenheitsfenster und die ›Hermeneutik der Straße‹« von Stefan Malthaner

    Weitere Hefte zu diesem Thema

  • 9,50
    Euro
  • Grauzonen. Über sexuelle Gewalt

    Heft 4 | August/September 2018

    Sex und Gewalt werden gemeinhin als sich gegenseitig ausschließend gedacht: was nicht Sex ist, ist Gewalt und vice versa. Die Realität ist jedoch häufig weniger eindeutig als die dichotomen Begriffe es suggerieren. Diese Grauzonen, Interferenzen und Transgressionen stellen die Gewaltsoziologie ebenso vor Herausforderungen wie die wissenschaftlich etablierte Geschlechterforschung. Aber wie ist das Verhältnis von Sex und Gewalt analytisch zu fassen, wenn es denn Fälle gibt, in denen die Grenze zwischen beidem verschwimmt?

     

  • 7,99
    Euro
  • Antun und erleiden. Über Gewalt

    Heft 3 | Juni/Juli 2017

    Die außerordentliche Befähigung ihrer Spezies zur Ausübung von Gewalt hat die Menschen zu allen Zeiten gleichermaßen beunruhigt und fasziniert. Auch die Sozialwissenschaften haben sich seit jeher auf immer neue Weise mit dem Phänomen auseinandergesetzt. Sie leisten damit einen spezifischen Beitrag zur Selbstbeschreibung moderner Gesellschaften, in denen die Gewalt zunehmend zum Problem wird.

  • 9,50
    Euro
  • Rebellenherrschaft

    Heft 2 | April/Mai 2018

    Von Somalia bis Syrien, von der Ukraine bis El Salvador. Es mangelt nicht an Beispielen, die belegen, dass es mit der Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols in bestimmten Regionen nicht weit her ist, von seiner Legitimität ganz zu schweigen. Während das Phänomen des Kontrollverlustes staatlicher Autoritäten zu einem etablierten Gegenstand wissenschaftlicher Forschung geworden ist, steckt jene zur sozialen Wirklichkeit noch in den Anfängen. Es wird sichtbar, dass in Räumen eingeschränkter Staatlichkeit nicht das nackte Chaos regiert, sondern neue Formen von sozialer Ordnung entstehen, die zwar auf Gewalt beruhen, aber nicht vollkommen regellos und illegitim sind.

  • 7,99
    Euro
  • Der Gewalt ins Auge sehen

    Heft 4 | August/September 2015

    Es gibt vieles, was etwa den RAF-Terrorismus, die Pariser Vorortrevolten oder den Entschluss junger Deutscher, in den Nahen Osten zu reisen, um für den IS in den Krieg zu ziehen, voneinander unterscheidet. Aber gibt es auch etwas, das diese Phänomene verbindet? Offenbar stellt sich die Sozialwissenschaft nach wie vor die Aufgabe, die ungebrochene Attraktivität von Gewalt als Lebensform zu analysieren.

    Archiv

    27 Jahre, weit über 150 Ausgaben. Im Laufe der Zeit ist unser Mittelweg 36- Archiv auf eine beachtliche Anzahl von Artikeln angewachsen. Neben Beiträgen zu unseren Themenschwerpunkten, finden Sie hier auch ausgewählte Beiträge unserer Literaturbeilagen, zu den Berliner Colloquien und zu Wolfgang Kraushaars Protestchronik.

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    Über die Zeitschrift

    Die Mittelweg 36- Redaktion

    Hinter dem Mittelweg 36 steht ein sechsköpfiges Redaktionsteam, welches in Hamburg am Hamburger Institut für Sozialforschung angesiedelt ist.

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