Zeitschrift

Der Mittelweg 36, die Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, ist so unverwechselbar wie seine Anschrift. Angesiedelt an der Schnittstelle zwischen akademischer und gesellschaftlicher Öffentlichkeit initiiert und begleitet er intellektuelle Debatten von Belang. Regelmäßig versorgt die Zeitschrift ihre Leserinnen und Leser mit instruktiven Beiträgen zu den geschichts- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen der Gegenwart.

Mit seinen Themenheften setzt der Mittelweg 36 alle zwei Monate inhaltliche und optische Akzente im deutschen Blätterwald – intelligent, elegant, pointiert.

Mittelweg 36 - Der Podcast

Gespräche über Literatur, Theorie und Gesellschaft mit den Redakteur:innen Hannah Schmidt-Ott und Jens Bisky.

Das aktuelle Heft

  • 12,00
    Euro
  • Publikationsregime

    Heft 2 | April/Mai 2022

    Wissenschaft und Forschung wären ohne Veröffentlichungen in Zeitschriften, Monografien, Sammelbänden oder Handbüchern undenkbar. Doch wie wirken sich die Bedingungen der Produktion und Zirkulation von Texten auf die Arbeitsweise und das Selbstverständnis der Wissenschaften aus? Wie frei und unabhängig ist ein System, das nicht nur von Erkenntnis-, sondern auch von Verwertungsinteressen bestimmt ist? Kurz: Wie funktionieren Publikationsregime? Um diese Fragen geht es im Jubiläumsheft des Mittelweg 36, dessen erste Ausgabe vor 30 Jahren im April 1992 erschien.

    Mit Beiträgen von Carlos Spoerhase, Jerome E. Singerman, Martina Franzen, Frank Meyerhöfer, Tobias Werron, Caspar Hirschi, Giséle Sapiro, Lisa Regazzoni und Steffen Mau. 

    Aktuelle Leseprobe

    Lesen Sie einen Auszug aus »Filetierte Vernunft. Veröffentlichen in den Geistes- und Sozialwissenschaften« von Carlos Spoerhase.

    Weitere Hefte zu aktuellen Themen

  • 12,00
    Euro
  • Digitale Praktiken

    Heft 1 | Februar/März 2021

    Es ist dreißig Jahre her, dass die technischen Grundlagen des World Wide Web entwickelt wurden. Die mit der Digitalisierung einhergehenden Transformationsprozesse wirken sich auf unser soziales Zusammenleben aus. Sie betreffen alle Bereiche des Öffentlichen und Privaten und bringen laufend neue Praktiken hervor. Diese sind jedoch nicht nur von unseren Intentionen als Nutzer:innen geprägt, sondern auch von den Vorgaben der Programmierer:innen, die mittels Algorithmen oder Schlagworten mehr oder weniger unbemerkt unser Verhalten steuern. Was bedeutet es, wenn uns immer mehr Parameter unseres eigenen Denkens, Handelns und Urteilens gar nicht mehr transparent sind?

  • 12,00
    Euro
  • Havarie Europa

    Heft 1 | Februar/März 2021

    Vor dreißig Jahren unterzeichnete der Europäische Rat im niederländischen Maastricht den Vertrag über die Europäische Union. Der Vertrag war der bis dato größte Schritt in Richtung europäische Integration und löste in einigen Staaten starken Protest aus. In der Forschung gilt er als Zäsur: Schienen vor 1992 noch die meisten Bürger:innen der europäischen Länder pro Europa zu sein, so regte sich mit und nach Maastricht offensichtlicher Widerstand gegen das Projekt Europa. Die Skepsis wuchs, Konflikte verschärften sich. So stellen sich neue Fragen zur Gegenwart und Zukunft der europäischen Einigung – und auch zu ihrer Geschichte.

  • 12,00
    Euro
  • Die fetten Jahre sind vorbei

    Heft 6 | Dezember/Januar 2021

    Die verbliebenen Spatzen pfeifen es von den Dächern: So wie es ist, kann es nicht bleiben. Wir leben über unsere Verhältnisse, im Wohlstand, aber auf Punmp. Die Zeche zahlen die Menschen in den weniger privilegierten Regionen der Welt – und die zukünftigen Generationen. Sollen diese Folgen nicht irreversibel sein, müssen wir unsere Lebensweise ändern, und zwar schnell. Auf vieles, was uns bisher lieb und billig gewesen ist, werden wir künftig verzichten müssen, wenn es eine lebenswerte Zukunft geben soll. Aber wie radikal muss der Wandel sein? Wie wird er sich vollziehen? Schaffen wir es, ihn gemeinsam und demokratisch zu gestalten? Oder braucht es die von manchen geforderte Ökodiktatur?

  • 22,00
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  • Von einsamen Wölfen und ihren Rudeln

    Heft 4-5 | Oktober/November 2020

    In der öffentlichen Berichterstattung wie auch in der wissenschaftlichen Forschung hat sich für jene Fälle, in denen die Gewalt von einer einzelnen Person verübt wurde, der Begriff des „Einzeltäters“ etabliert. Inzwischen mehren sich die Zweifel an der Angemessenheit der Bezeichnung, denn selten lebten die Täter vor der Tat zurückgezogen oder isoliert. Meistens waren sie eingebettet in soziale Kontexte wie reale oder virtuelle Netzwerke und Kommunikationsgemeinschaften, in denen sie sich mit anderen austauschten und nach Aufmerksamkeit und Anerkennung strebten.

    Archiv

    31 Jahrgänge, über 170 Ausgaben. Im Laufe der Zeit ist unser Mittelweg 36- Archiv auf eine beachtliche Anzahl von Artikeln angewachsen. Neben Beiträgen zu unseren Themenschwerpunkten, finden Sie hier auch ausgewählte Beiträge unserer Literaturbeilagen, zu den Berliner Colloquien und zu Wolfgang Kraushaars Protestchronik.

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    Über die Zeitschrift

    Die Mittelweg 36- Redaktion

    Hinter dem Mittelweg 36 steht ein neunköpfiges Redaktionsteam, welches in Hamburg am Hamburger Institut für Sozialforschung angesiedelt ist.

    Wo gibt es den Mittelweg 36?

    Die jeweils aktuelle Printausgabe des Mittelweg 36 finden Sie in ausgewählten Buch- und Bahnhofsbuchhandlungen und in unserem Webshop. Auch kann jede Buchhandlung alle noch lieferbaren Ausgaben über den Katalog oder direkt bei uns bestellen.