Zeitschrift

Der Mittelweg 36, die Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, ist so unverwechselbar wie seine Anschrift. Angesiedelt an der Schnittstelle zwischen akademischer und gesellschaftlicher Öffentlichkeit initiiert und begleitet er intellektuelle Debatten von Belang. Regelmäßig versorgt die Zeitschrift ihre Leserinnen und Leser mit instruktiven Beiträgen zu den geschichts- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen der Gegenwart.

Mit seinen Themenheften setzt der Mittelweg 36 alle zwei Monate inhaltliche und optische Akzente im deutschen Blätterwald – intelligent, elegant, pointiert.

Das aktuelle Heft

  • 22,00
    Euro
  • »Verbrechen der Wehrmacht«. Anmerkungen zu einer Ausstellung

    Heft 5-6 | Oktober 2021

    Historische Ausstellungen zeigen Geschichte. Was aber, wenn sie selbst Geschichte werden? Zwei Ausstellungen, die zu historischen Ereignissen wurden, waren die Wehrmachtsausstellungen des Hamburger Instituts für Sozialforschung, die von 1995 bis 2004 sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Fachwelt auf breites Interesse stießen und kontrovers diskutiert wurden. Sie markierten Zäsuren in der Vergangenheitspolitik wie auch in der Erinnerungskultur der Bundesrepublik und initiierten vielfältige Lernprozesse im Umgang mit dem Erbe des Nationalsozialismus – und das nicht nur auf Seiten des Publikums. Am 27. November 2021 jährt sich die Eröffnung der zweiten Wehrmachtsausstellung zum zwanzigsten Mal – Anlass für Anmerkungen zu einer Ausstellung, die zusammen mit unserem Wissen um die Geschichte auch unseren Blick auf sie verändert hat.

    Mit Beiträgen von Jens Bisky, Ulrike Jureit, Peter Geimer, Deborah Hartmann, Matthias Haß, Eike Stegen, Janosch Steuwer, Julia Hörath, Katrin Stoll und Ulrich Herbert.

    Weitere Hefte zu aktuellen Themen

  • 22,00
    Euro
  • Von einsamen Wölfen und ihren Rudeln. Zum sozialen Phänomen des Einzeltäters

    Heft 4-5 | Oktober/November 2020

    In der öffentlichen Berichterstattung wie auch in der wissenschaftlichen Forschung hat sich für jene Fälle, in denen die Gewalt von einer einzelnen Person verübt wurde, der Begriff des „Einzeltäters“ etabliert. Inzwischen mehren sich die Zweifel an der Angemessenheit der Bezeichnung, denn selten lebten die Täter vor der Tat zurückgezogen oder isoliert. Meistens waren sie eingebettet in soziale Kontexte wie reale oder virtuelle Netzwerke und Kommunikationsgemeinschaften, in denen sie sich mit anderen austauschten und nach Aufmerksamkeit und Anerkennung strebten.

  • 22,00
    Euro
  • Im Brennglas der Situation. Neue Ansätze in der Gewaltsoziologie

    Heft 1-2 | Februar/März 2019

    Das Interesse der jüngeren sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung war vornehmlich auf die möglichst detaillierte Beschreibung konkreter Gewaltsituationen gerichtet. Seit einiger Zeit jedoch mehren sich die Stimmen, die Skepsis an der Leistungsfähigkeit des situationistischen Paradigmas artikulieren und methodische Neuerungen einfordern.

  • 12,00
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  • Die fetten Jahre sind vorbei

    Heft 6 | Dezember/Januar 2021

    Die verbliebenen Spatzen pfeifen es von den Dächern: So wie es ist, kann es nicht bleiben. Wir leben über unsere Verhältnisse, im Wohlstand, aber auf Punmp. Die Zeche zahlen die Menschen in den weniger privilegierten Regionen der Welt – und die zukünftigen Generationen. Sollen diese Folgen nicht irreversibel sein, müssen wir unsere Lebensweise ändern, und zwar schnell. Auf vieles, was uns bisher lieb und billig gewesen ist, werden wir künftig verzichten müssen, wenn es eine lebenswerte Zukunft geben soll. Aber wie radikal muss der Wandel sein? Wie wird er sich vollziehen? Schaffen wir es, ihn gemeinsam und demokratisch zu gestalten? Oder braucht es die von manchen geforderte Ökodiktatur?

  • 12,00
    Euro
  • Lug und Trug

    Heft 5 | Oktober/November 2019

    Klagen über die Unehrlichkeit der Welt sind so alt wie die menschliche Gattung. Aber sind die Klagen, die in Zeiten von Fake-News und Verschwörungstheorien derzeit besonders laut und zahlreich erhoben werden, denn berechtigt? Oder hat es vielleicht seinen tieferen Grund und sagt es etwas über uns als soziale Wesen, dass wir in besonderer Weise für Lüge und Verstellung begabt sind?

    Archiv

    30 Jahrgänge, knapp 170 Ausgaben. Im Laufe der Zeit ist unser Mittelweg 36- Archiv auf eine beachtliche Anzahl von Artikeln angewachsen. Neben Beiträgen zu unseren Themenschwerpunkten, finden Sie hier auch ausgewählte Beiträge unserer Literaturbeilagen, zu den Berliner Colloquien und zu Wolfgang Kraushaars Protestchronik.

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    Über die Zeitschrift

    Die Mittelweg 36- Redaktion

    Hinter dem Mittelweg 36 steht ein neunköpfiges Redaktionsteam, welches in Hamburg am Hamburger Institut für Sozialforschung angesiedelt ist.

    Wo gibt es den Mittelweg 36?

    Die jeweils aktuelle Printausgabe des Mittelweg 36 finden Sie in ausgewählten Buch- und Bahnhofsbuchhandlungen und in unserem Webshop. Auch kann jede Buchhandlung alle noch lieferbaren Ausgaben über den Katalog oder direkt bei uns bestellen.