Zeitschrift

Der Mittelweg 36, die Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, ist so unverwechselbar wie seine Anschrift. Angesiedelt an der Schnittstelle zwischen akademischer und gesellschaftlicher Öffentlichkeit initiiert und begleitet er intellektuelle Debatten von Belang. Regelmäßig versorgt die Zeitschrift ihre Leserinnen und Leser mit instruktiven Beiträgen zu den geschichts- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen der Gegenwart.

Mit seinen Themenheften setzt der Mittelweg 36 alle zwei Monate inhaltliche und optische Akzente im deutschen Blätterwald – intelligent, elegant, pointiert.

Das aktuelle Heft

  • 12,00
    Euro
  • Widerständigkeit

    Heft 2 | April/Mai 2021

    Überschreitet Macht ihre legitimen Grenzen und schlägt in Gewalt um, artikuliert sich Widerstand. Häufig, wie jüngst in Hongkong, Belarus oder Myanmar, geschieht dies kollektiv und öffentlich: Menschen demonstrieren, setzen sich zur Wehr, blockieren Straßen und Plätze oder streiken. Diese Fälle wecken das Interesse der Nachrichten und der Forschung und sind in der Regel gut dokumentiert. Sehr viel weniger bekannt sind hingegen die zahlreichen Beispiele widerständigen Verhaltens, die sich jenseits der Öffentlichkeit oder unterhalb der Schwelle des offenen Protests vollziehen, die sich hinter Gefängnismauern, in Straflagern und in Folterkellern ereignen oder lediglich in Fotografien oder Aktennotizen eine Spur ihrer Existenz hinterlassen. Was bringt Menschen dazu, sich in ausweglosen Situationen der Gewalt entgegenzustellen, sich den Forderungen ihrer Peiniger zu entziehen oder unbemerkt von der Öffentlichkeit einen stummen Kampf um ihre Selbstbehauptung zu führen? Und welcher Mittel und Wege bedienen sie sich dafür?

    Mit Beiträgen von Iris Därmann, Georges Didi-Huberman, Teresa Koloma Beck, Sebastian Köthe, Astrid Kusser Ferreira, Thomas Lindenberger, Jan Philipp Reemtsma und Michael Wildt.

    Aktuelle Leseprobe

    Lesen Sie einen Auszug aus der Einleitung »Widerständige Praktiken« von Iris Därmann / Michael Wildt.

    Weitere Hefte zu aktuellen Themen

  • 22,00
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  • Von einsamen Wölfen und ihren Rudeln. Zum sozialen Phänomen des Einzeltäters

    Heft 4-5 | Oktober/November 2020

    In der öffentlichen Berichterstattung wie auch in der wissenschaftlichen Forschung hat sich für jene Fälle, in denen die Gewalt von einer einzelnen Person verübt wurde, der Begriff des „Einzeltäters“ etabliert. Inzwischen mehren sich die Zweifel an der Angemessenheit der Bezeichnung, denn selten lebten die Täter vor der Tat zurückgezogen oder isoliert. Meistens waren sie eingebettet in soziale Kontexte wie reale oder virtuelle Netzwerke und Kommunikationsgemeinschaften, in denen sie sich mit anderen austauschten und nach Aufmerksamkeit und Anerkennung strebten.

  • 22,00
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  • Im Brennglas der Situation. Neue Ansätze in der Gewaltsoziologie

    Heft 1-2 | Februar/März 2019

    Das Interesse der jüngeren sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung war vornehmlich auf die möglichst detaillierte Beschreibung konkreter Gewaltsituationen gerichtet. Seit einiger Zeit jedoch mehren sich die Stimmen, die Skepsis an der Leistungsfähigkeit des situationistischen Paradigmas artikulieren und methodische Neuerungen einfordern.

  • 12,00
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  • Die fetten Jahre sind vorbei

    Heft 6 | Dezember/Januar 2021

    Die verbliebenen Spatzen pfeifen es von den Dächern: So wie es ist, kann es nicht bleiben. Wir leben über unsere Verhältnisse, im Wohlstand, aber auf Punmp. Die Zeche zahlen die Menschen in den weniger privilegierten Regionen der Welt – und die zukünftigen Generationen. Sollen diese Folgen nicht irreversibel sein, müssen wir unsere Lebensweise ändern, und zwar schnell. Auf vieles, was uns bisher lieb und billig gewesen ist, werden wir künftig verzichten müssen, wenn es eine lebenswerte Zukunft geben soll. Aber wie radikal muss der Wandel sein? Wie wird er sich vollziehen? Schaffen wir es, ihn gemeinsam und demokratisch zu gestalten? Oder braucht es die von manchen geforderte Ökodiktatur?

  • 12,00
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  • Lug und Trug

    Heft 5 | Oktober/November 2019

    Klagen über die Unehrlichkeit der Welt sind so alt wie die menschliche Gattung. Aber sind die Klagen, die in Zeiten von Fake-News und Verschwörungstheorien derzeit besonders laut und zahlreich erhoben werden, denn berechtigt? Oder hat es vielleicht seinen tieferen Grund und sagt es etwas über uns als soziale Wesen, dass wir in besonderer Weise für Lüge und Verstellung begabt sind?

    Archiv

    30 Jahrgänge, knapp 170 Ausgaben. Im Laufe der Zeit ist unser Mittelweg 36- Archiv auf eine beachtliche Anzahl von Artikeln angewachsen. Neben Beiträgen zu unseren Themenschwerpunkten, finden Sie hier auch ausgewählte Beiträge unserer Literaturbeilagen, zu den Berliner Colloquien und zu Wolfgang Kraushaars Protestchronik.

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    Über die Zeitschrift

    Die Mittelweg 36- Redaktion

    Hinter dem Mittelweg 36 steht ein neunköpfiges Redaktionsteam, welches in Hamburg am Hamburger Institut für Sozialforschung angesiedelt ist.

    Wo gibt es den Mittelweg 36?

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