Zeitschrift

Der Mittelweg 36, die Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, ist so unverwechselbar wie seine Anschrift. Angesiedelt an der Schnittstelle zwischen akademischer und gesellschaftlicher Öffentlichkeit initiiert und begleitet er intellektuelle Debatten von Belang. Regelmäßig versorgt die Zeitschrift ihre Leserinnen und Leser mit instruktiven Beiträgen zu den geschichts- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen der Gegenwart.

Mit seinen Themenheften setzt der Mittelweg 36 alle zwei Monate inhaltliche und optische Akzente im deutschen Blätterwald – intelligent, elegant, pointiert.

Das aktuelle Heft

  • 22,00
    Euro
  • Von einsamen Wölfen und ihren Rudeln. Zum sozialen Phänomen des Einzeltäters

    Heft 4-5| Oktober/November 2020

    Utøya, Christchurch, El Paso – das sind nur einige der Orte, die in den letzten Jahren als Schauplätze terroristischer Anschläge zu trauriger Berühmtheit gelangt sind. In Deutschland waren es die Gewalttaten von München, Köln, Halle und Hanau, die das Land schockiert und sich ins kollektive Gedächtnis eingeprägt haben. In der öffentlichen Berichterstattung wie auch in der wissenschaftlichen Forschung hat sich für diese und ähnliche Fälle, in denen die Gewalt von einer einzelnen Person verübt wurde, der Begriff des „Einzeltäters“ etabliert. Inzwischen mehren sich die Zweifel an der Angemessenheit der Bezeichnung, denn selten lebten die Täter vor der Tat zurückgezogen oder isoliert. Meistens waren sie eingebettet in soziale Kontexte wie reale oder virtuelle Netzwerke und Kommunikationsgemeinschaften, in denen sie sich mit anderen austauschten und nach Aufmerksamkeit und Anerkennung strebten. Grund genug, Einzeltäterschaft als soziales Phänomen zu begreifen und zusammen mit den Gewalttätern auch die vielfältigen Beziehungen und die Bedingungen in den Blick zu nehmen, aus denen sie hervorgehen.

    Aktuelle Leseprobe

    Lesen Sie einen Auszug aus dem Beitrag »Sie sind nicht allein« von Stefan Malthaner / Thomas Hoebel.

    Weitere Hefte zu aktuellen Themen

  • 22,00
    Euro
  • Im Brennglas der Situation. Neue Ansätze in der Gewaltsoziologie

    Heft 1-2 | Februar/März 2019

    Das Interesse der jüngeren sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung war vornehmlich auf die möglichst detaillierte Beschreibung konkreter Gewaltsituationen gerichtet. Seit einiger Zeit jedoch mehren sich die Stimmen, die Skepsis an der Leistungsfähigkeit des situationistischen Paradigmas artikulieren und methodische Neuerungen einfordern.

  • 12,00
    Euro
  • Lug und Trug

    Heft 5 | Oktober/November 2019

    Klagen über die Unehrlichkeit der Welt sind so alt wie die menschliche Gattung. Aber sind die Klagen, die in Zeiten von Fake-News und Verschwörungstheorien derzeit besonders laut und zahlreich erhoben werden, denn berechtigt? Oder hat es vielleicht seinen tieferen Grund und sagt es etwas über uns als soziale Wesen, dass wir in besonderer Weise für Lüge und Verstellung begabt sind?

    Archiv

    29 Jahrgänge, weit über 180 Ausgaben. Im Laufe der Zeit ist unser Mittelweg 36- Archiv auf eine beachtliche Anzahl von Artikeln angewachsen. Neben Beiträgen zu unseren Themenschwerpunkten, finden Sie hier auch ausgewählte Beiträge unserer Literaturbeilagen, zu den Berliner Colloquien und zu Wolfgang Kraushaars Protestchronik.

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    Über die Zeitschrift

    Die Mittelweg 36- Redaktion

    Hinter dem Mittelweg 36 steht ein achtköpfiges Redaktionsteam, welches in Hamburg am Hamburger Institut für Sozialforschung angesiedelt ist.

    Wo gibt es den Mittelweg 36?

    Die jeweils aktuelle Printausgabe des Mittelweg 36 finden Sie in ausgewählten Buch- und Bahnhofsbuchhandlungen und in unserem Webshop. Auch kann jede Buchhandlung alle noch lieferbaren Ausgaben über den Katalog oder direkt bei uns bestellen.

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