978_3_86854_768_9_Boehncke_Preu_Schweitzer_Reform_Revolte_Rechtssoziologie_Das_Verh_ltnis_von_Sozialforschung_und_Jurisprudenz_w_hrend_der_langen_1970er_Jahre
Reform, Revolte, Rechtssoziologie. Das Verhältnis von Sozialforschung und Jurisprudenz während der langen 1970er Jahre
Heft 5 Oktober/November 2022
128 Seiten
128 Seiten,
ISBN 978-3-86854-853-2
ISBN 978-3-86854-768-9

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Wie viele Bindestrichdisziplinen ringt auch die Rechtssoziologie fortwährend um eine angemessene Verhältnisbestimmung zwischen Jurisprudenz und Soziologie. Wer den gegenwärtigen Diskussionsstand verstehen will, tut gut daran, frühere Abgrenzungsstreitigkeiten zwischen Rechtswissenschaft und (Rechts-)Soziologie genauer zu betrachten. Besonders interessant waren sie in den 1970er-Jahren der alten Bundesrepublik, als um die je eigenen Funktionen und Aufgaben, um Chancen und Probleme verschiedener Theorieprogramme und unterschiedlicher Formen der Institutionalisierung, um das Für und Wider beim Ziehen und Überschreiten disziplinärer Grenzen gerungen wurde.

»Die Gesellschaft wird im Recht beständig angerufen und problematisiert. Recht steht im Kontext, bezieht es sich doch in seinen Operationsweisen immer auch auf die gesellschaftliche Wirklichkeit. Jenseits der polemischen Einlassungen wurde dies in den 1970er- und 1980er-Jahren zum Anlass genommen, nach den rechtswissenschaftlichen Verwendungsmöglichkeiten soziologischen Wissens im Recht zu fragen.« Clemens Boehncke/Karlson Preuß/Doris Schweitzer
Heft 5 Oktober/November 2022
Reform, Revolte, Rechtssoziologie. Das Verhältnis von Sozialforschung und Jurisprudenz während der langen 1970er Jahre
128 Seiten
128 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-86854-853-2
ISBN 978-3-86854-768-9

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Wie viele Bindestrichdisziplinen ringt auch die Rechtssoziologie fortwährend um eine angemessene Verhältnisbestimmung zwischen Jurisprudenz und Soziologie. Wer den gegenwärtigen Diskussionsstand verstehen will, tut gut daran, frühere Abgrenzungsstreitigkeiten zwischen Rechtswissenschaft und (Rechts-)Soziologie genauer zu betrachten. Besonders interessant waren sie in den 1970er-Jahren der alten Bundesrepublik, als um die je eigenen Funktionen und Aufgaben, um Chancen und Probleme verschiedener Theorieprogramme und unterschiedlicher Formen der Institutionalisierung, um das Für und Wider beim Ziehen und Überschreiten disziplinärer Grenzen gerungen wurde.

»Die Gesellschaft wird im Recht beständig angerufen und problematisiert. Recht steht im Kontext, bezieht es sich doch in seinen Operationsweisen immer auch auf die gesellschaftliche Wirklichkeit. Jenseits der polemischen Einlassungen wurde dies in den 1970er- und 1980er-Jahren zum Anlass genommen, nach den rechtswissenschaftlichen Verwendungsmöglichkeiten soziologischen Wissens im Recht zu fragen.« Clemens Boehncke/Karlson Preuß/Doris Schweitzer
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Autoren

Clemens Boehncke

Karlson Preuß

Doris Schweitzer

Rüdiger Lautmann

Susanne Karoline Paas

Joachim Rückert

Patrick Wöhrle

Berthold Vogel

Stefan Machura

Eva Kocher

Andreas Fischer-Lescano

Ulrike Schultz

Kateryna Mishchenko