Hamburger Edition und Mittelweg 36

Verlag und Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung

100 Jahre Frauenwahlrecht - Die erste Wahl

  • 30,00
    Euro
  • Hedwig Richter | Kerstin Wolff (Hg.) - Frauenwahlrecht

    Demokratisierung der Demokratie in Deutschland und Europa

    1919: Die Frauen wählen

    »Erstmals nahmen die Frauen am 19. Januar 1919 an nationalen Wahlen teil, als es galt, die verfassungsgebende Nationalversammlung zu wählen. Trotz der ausgesprochen hohen Wahlbeteiligung von Frauen mit 82 Prozent zeigten sich linke Frauenrechterinnen wie Lida Gustava Heymann oder Anita Augspurg von den Wahlen enttäuscht. Denn sie hatten sich von der Partizipation der Frauen ein anderes Wahlergebnis erhofft: ›Der alte Reichstag und die neue Nationalversammlung haben ein verflucht ähnliches Aussehen‹, schrieben sie. Damit lagen sie richtig.«

    Aus dem Beitrag von Hedwig Richter, Reformerische Globalisierung. Neuordnungen vor dem Ersten Weltkrieg

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    Veranstaltungen

    21. Jan

    Michael Wildt, »Volk, Volksgemeinschaft, AfD«

    NS-Dokumentationszentrum, München

    23. Jan

    Hedwig Richter, »Moderne Wahlen«

    Universität Münster

    Aktuelle Ausgabe Mittelweg 36

  • 9,50
    Euro
  • Führen und Folgen. Autorität in der Demokratie

    Heft 6 | Dezember 2018 / Januar 2019

    Dass das Verhältnis von Demokratie und Autorität ein spannungsgeladenes ist, wussten schon die alten Griechen, steht der demokratische Anspruch auf gleichberechtigte Mitbestimmung aller doch unweigerlich in Widerspruch zu der Vorstellung freiwilliger Über- und Unterordnung, wie sie für die Idee der Autorität charakteristisch ist. Besser als manche ihrer heutigen Erben wussten die Politprofis der Antike allerdings auch, dass dieser Widerspruch sich nicht auflösen, sondern nur aushalten lässt, weil eine funktionsfähige Demokratie auf die Autorität von Ämtern und Personen nicht verzichten kann. Damit der Spagat zwischen Deliberation und Dezision, von Verhandlung und Führung gelingt, braucht es klug ausbalancierte Institutionen, die einen starken Staat ermöglichen, aber die Herrschaft eines starken Mannes – die beständige autoritäre Versuchung der Demokratie – verhindern. Vor dem Hintergrund der aktuellen populistischen Herausforderung der liberalen Demokratie unternimmt das aktuelle Heft historische und politiktheoretische Probebohrungen auf umkämpftem Gelände.

    Mit Beiträgen von Christoph Michael, Grit Straßenberger, Wilfried Nippel, Bernhard Dietz, Felix Wassermann, Stefan Kühl und Wolfgang Kraushaar

    Vorschau auf das neue Frühjahrsprogramm 2019

    Unsere neue Vorschau für das Frühjahr 2019 ist soeben erschienen. Scrollen oder blättern Sie durch unser neues Programm.

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