978_3_86854_753_5_Lug_und_Trug
Lug und Trug
Heft 5 Oktober/November 2019
220 Seiten
220 Seiten,
135 Seiten,
343 Seiten,
ISBN 978-3-86854-838-9
ISBN 978-3-86854-753-5
ISBN 978-3-936096-51-4
ISBN 978-3-936096-84-2

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Klagen über die Unehrlichkeit und Schlechtigkeit der Welt sind so alt wie die menschliche Gattung. Aber sind die Klagen, die in Zeiten von Fake-News und Verschwörungstheorien derzeit wieder besonders laut und zahlreich erhoben werden, denn berechtigt? Oder hat es vielleicht seinen tieferen Grund und sagt es etwas über uns als soziale Wesen, dass wir in besonderer Weise für Lüge und Verstellung begabt sind? Glaubt man einem hellsichtigen Beobachter des gesellschaftlichen Treibens wie dem französischen Moralisten François de La Rochefoucauld, würden wir Menschen nicht lange in Gemeinschaft leben, wenn nicht einer vom anderen betrogen würde. Kommen wir am Ende also ohne Lug und Trug nicht aus und erfüllen Täuschungen in unserem Alltag eine zutiefst soziale Funktion?

»Täuschung ist die feine, aber starke Kette, die durch alle Glieder der Gesellschaft sich zieht; betrügen oder betrogen werden,das ist die Wahl, und wer glaubt, es gibt ein Drittes, betrügt sich selbst.« – Johann Nepomuk Nestroy, Reserve, Nr. 12
Heft 5 Oktober/November 2019
Lug und Trug
220 Seiten
220 Seiten, Broschur
135 Seiten, gebunden
343 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-86854-838-9
ISBN 978-3-86854-753-5
ISBN 978-3-936096-51-4
ISBN 978-3-936096-84-2

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Klagen über die Unehrlichkeit und Schlechtigkeit der Welt sind so alt wie die menschliche Gattung. Aber sind die Klagen, die in Zeiten von Fake-News und Verschwörungstheorien derzeit wieder besonders laut und zahlreich erhoben werden, denn berechtigt? Oder hat es vielleicht seinen tieferen Grund und sagt es etwas über uns als soziale Wesen, dass wir in besonderer Weise für Lüge und Verstellung begabt sind? Glaubt man einem hellsichtigen Beobachter des gesellschaftlichen Treibens wie dem französischen Moralisten François de La Rochefoucauld, würden wir Menschen nicht lange in Gemeinschaft leben, wenn nicht einer vom anderen betrogen würde. Kommen wir am Ende also ohne Lug und Trug nicht aus und erfüllen Täuschungen in unserem Alltag eine zutiefst soziale Funktion?

»Täuschung ist die feine, aber starke Kette, die durch alle Glieder der Gesellschaft sich zieht; betrügen oder betrogen werden,das ist die Wahl, und wer glaubt, es gibt ein Drittes, betrügt sich selbst.« – Johann Nepomuk Nestroy, Reserve, Nr. 12
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Martin Endreß

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Bettina Paul

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