Jakob Saß
Skandale in Uniform
Die lange Geschichte des Rechtsradikalismus in der Bundeswehr
564 Seiten, gebunden mit SU, 3 Abb.
ISBN 978-3-98722-119-4
ISBN 978-3-98722-011-1
ISBN 978-3-98722-120-0
Erschienen im Oktober 2026
Erschienen im Oktober 2026
Erschienen im Oktober 2026

Zum Buch

Die Bundeswehr steht unter Beobachtung. Zahlreiche rechtsradikale Vorfälle sorgen seit Jahren für Schlagzeilen: Soldaten fielen mit Hitlergrüßen auf, horteten Waffen und bereiteten sich auf einen Staatsstreich am »Tag X« vor. Alles »Einzelfälle«, wie das Verteidigungsministerium bis heute meist behauptet?

Der Historiker Jakob Saß zeigt, dass sowohl das Problem als auch die Verharmlosung so alt wie die Parlamentsarmee selbst sind: Seit ihrer Gründung gilt die Bundeswehr als attraktiv für Rechtsradikale. Hierarchie, Waffen, Uniform, Kameradschaft und nicht zuletzt die Verherrlichung der Wehrmacht in der offiziellen Traditionspflege zogen sie an. NPD und rechte Terrorgruppen rekrutierten besonders im Kalten Krieg erfolgreich unter Soldaten, antisemitische Ausschreitungen wurden als makabre Witze abgetan. Zwar stellten solche Skandale immer wieder das Leitbild des verfassungstreuen »Staatsbürgers in Uniform« infrage, zwangen aber auch das Verteidigungsministerium zu Reformen.

Dieses Buch untersucht erstmals auf breiter Quellenbasis die weitreichenden, jahrzehntelang gewachsenen Gelegenheitsstrukturen in der Bundeswehr, von denen die radikale Rechte bis heute profitiert.

Über Jakob Saß

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Jakob Saß
Skandale in Uniform
Die lange Geschichte des Rechtsradikalismus in der Bundeswehr
564 Seiten, gebunden mit SU, 3 Abb.
ISBN 978-3-98722-119-4
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ISBN 978-3-98722-120-0
Erschienen im Oktober 2026
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Die Bundeswehr steht unter Beobachtung. Zahlreiche rechtsradikale Vorfälle sorgen seit Jahren für Schlagzeilen: Soldaten fielen mit Hitlergrüßen auf, horteten Waffen und bereiteten sich auf einen Staatsstreich am »Tag X« vor. Alles »Einzelfälle«, wie das Verteidigungsministerium bis heute meist behauptet?

Der Historiker Jakob Saß zeigt, dass sowohl das Problem als auch die Verharmlosung so alt wie die Parlamentsarmee selbst sind: Seit ihrer Gründung gilt die Bundeswehr als attraktiv für Rechtsradikale. Hierarchie, Waffen, Uniform, Kameradschaft und nicht zuletzt die Verherrlichung der Wehrmacht in der offiziellen Traditionspflege zogen sie an. NPD und rechte Terrorgruppen rekrutierten besonders im Kalten Krieg erfolgreich unter Soldaten, antisemitische Ausschreitungen wurden als makabre Witze abgetan. Zwar stellten solche Skandale immer wieder das Leitbild des verfassungstreuen »Staatsbürgers in Uniform« infrage, zwangen aber auch das Verteidigungsministerium zu Reformen.

Dieses Buch untersucht erstmals auf breiter Quellenbasis die weitreichenden, jahrzehntelang gewachsenen Gelegenheitsstrukturen in der Bundeswehr, von denen die radikale Rechte bis heute profitiert.

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