Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik 1973 bis 1997
520 Seiten, gebunden mit SU, 12 Abb.
ISBN
978-3-86854-883-9
ISBN
978-3-86854-876-1
ISBN
978-3-86854-884-6
Erschienen
im November 2025
Erschienen
im November 2025
Erschienen
im November 2025
Zum Buch
Seit der Entstehung der #MeToo-Bewegung im Jahr 2017 ist das Phänomen der sexuellen Belästigung und Gewalt erneut in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Weitgehend verschwunden aus dem öffentlichen Gedächtnis ist dagegen der jahrzehntelange Aktivismus der Neuen Frauenbewegung, die seit den 1970er Jahren männliche Gewalt gegen Frauen skandalisierte. Gegen massive Widerstände prangerten diese Aktivistinnen Vergewaltigungsmythen an, gründeten Beratungsstellen und setzten sich unermüdlich für eine Reform des Sexualstrafrechts ein. Doch erst 1997, später als in anderen europäischen Ländern, wurde der Vergewaltigungsparagraf in der Bundesrepublik schließlich reformiert.
Dieses Buch rekonstruiert die jahrzehntelangen Kämpfe von Feministinnen und zeigt auf, wie sich durch sie der Blick von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Recht auf das Problem der sexuellen Gewalt fundamental veränderte. Dabei geht es auch der Bedeutung sozialer Bewegungen und ihres Verhältnisses zum Staat nach und wirft ein neues Licht auf die Rolle von Frauen als politische Akteurinnen in der Geschichte der Bundesrepublik.
Über Catherine Davies
Dr. Hannah Catherine Davies ist wissenschaftliche Oberassistentin am Historischen Seminar der Universität Zürich.
Eine Geschichte sexueller Gewalt in der Bundesrepublik 1973 bis 1997
520 Seiten, gebunden mit SU, 12 Abb.
ISBN
978-3-86854-883-9
ISBN
978-3-86854-876-1
ISBN
978-3-86854-884-6
Erschienen
im November 2025
Erschienen
im November 2025
Erschienen
im November 2025
Zum Buch
Seit der Entstehung der #MeToo-Bewegung im Jahr 2017 ist das Phänomen der sexuellen Belästigung und Gewalt erneut in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Weitgehend verschwunden aus dem öffentlichen Gedächtnis ist dagegen der jahrzehntelange Aktivismus der Neuen Frauenbewegung, die seit den 1970er Jahren männliche Gewalt gegen Frauen skandalisierte. Gegen massive Widerstände prangerten diese Aktivistinnen Vergewaltigungsmythen an, gründeten Beratungsstellen und setzten sich unermüdlich für eine Reform des Sexualstrafrechts ein. Doch erst 1997, später als in anderen europäischen Ländern, wurde der Vergewaltigungsparagraf in der Bundesrepublik schließlich reformiert.
Dieses Buch rekonstruiert die jahrzehntelangen Kämpfe von Feministinnen und zeigt auf, wie sich durch sie der Blick von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Recht auf das Problem der sexuellen Gewalt fundamental veränderte. Dabei geht es auch der Bedeutung sozialer Bewegungen und ihres Verhältnisses zum Staat nach und wirft ein neues Licht auf die Rolle von Frauen als politische Akteurinnen in der Geschichte der Bundesrepublik.
Über Catherine Davies
Dr. Hannah Catherine Davies ist wissenschaftliche Oberassistentin am Historischen Seminar der Universität Zürich.
»Davies würdigt damit diejenigen, deren unermüdliches Engagement weitgehend unbekannt blieb – die aber maßgeblich dazu beigetragen haben, Gewalt gegen Frauen zu ächten und zu ahnden.« DLF Andruck
»Davies schildert die §177-Reform wie den Krimi, der sie tatsächlich auch war.« FAZ
»Ein kluges, wichtiges und teilweise erschütterndes Buch über Macht, Widerstand und gesellschaftlichen Wandel. Historisch spannend, politisch relevant und ein ziemlich deutlicher Reminder daran, dass viele Rechte nicht geschenkt wurden – sondern hart erkämpft werden mussten.« Bibliomaniacs
»Mit ihrer wissenschaftlich sorgfältg-akribisch und detailliert vorgelegten Arbeit taucht [Hannah Catherine Davies] ganz tief ein in das Thema […]. Die Autorin nimmt uns mit auf eine spannende Reise, die durchaus nicht leicht ist, was ob der schweren Thematik auf der Hand liegt.« tideradio
Mittelweg 36 – Der Podcast
Episode #37: Wie patriarchal ist der Rechtsstaat?
Hannah Catherine Davies spricht mit Hannah Schmidt-Ott über die Wahrnehmung sexueller Gewalt in der Bundesrepublik, das Verhältnis der Frauenbewegung zum Staat und Strafe als politisches Mittel.