Sara Berger

Sara Berger

Sara Berger, Dr. phil, koordinierte und kuratierte als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fondazione Museo della Shoah in Rom mehrere Ausstellungen.

Für die Ausstellungen über die antijüdische Gesetzgebung in Italien (»1938. Leggi razziali« , 2008), über Auschwitz-Birkenau (2010), die Razzia des 16. Oktobers 1943 in Rom (»La razzia«, 2013, 2016) und die Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrationslager (»La liberazione dei campi nazisti«, 2015) war sie für die Koordination zuständig und kuratierte die Ausstellungen mit Katalogen zu den nationalsozialistischen Ghettos in Polen (»I ghetti nazisti, 2012), zur antisemitischen Propaganda im nationalsozialistischen Deutschland und im faschistischen Italien (»La razza nemica« 2017) und zur antijüdischen Gesetzgebung 1938-1943 (»1938. La storia«, 2017).

Sara Berger studierte Geschichte, Sozialpsychologie und Italienische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, Promotion 2011. Ihre Dissertation wurde 2012 mit dem Wilhelm-Hollenberg-Preis der Gesellschaft der Freunde der Ruhr-Universität Bochum ausgezeichnet. Das Buch »Experten der Vernichtung« erhielt 2015 den Sybil Halpern Milton Memorial Book Prize der German Studies Association (2015).

Sie beschäftigt sich mit der Judenverfolgung im Nationalsozialismus, insbesondere in Polen und Italien und ist Herausgeberin der Briefe und Tagebücher von Gualtiero Cividalli (Florenz 2016) sowie eines Sammelbands zum Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD in Italien (Verona 2016). Für den 2017 veröffentlichten Band 14 des Editionsprojekts »Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden« bearbeitete sie den Teilbereich Italien.
(Stand: Mai 2018)

Bücher/E-Books

28,00
Euro

Sara Berger

Experten der Vernichtung

September 2013