Rebellenherrschaft
Heft 2 April/Mai 2018
112 Seiten,
322 Seiten,
256 Seiten,
324 Seiten,
112 Seiten
340 Seiten,
407 Seiten,
365 Seiten,
232 Seiten,
ISBN
978-3-86854-746-7
ISBN
978-3-930908-48-6
ISBN
978-3-930908-02-8
ISBN
978-3-936096-71-2
ISBN
978-3-86854-831-0
ISBN
978-3-86854-210-3
ISBN
978-3-930908-34-9
ISBN
978-3-936096-56-9
ISBN
978-3-936096-60-6
Von Somalia bis Syrien, von der Ukraine bis El Salvador – es mangelt nicht an Beispielen, die belegen, dass es mit der Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols in bestimmten Weltregionen nicht weit her ist, von seiner Legitimität ganz zu schweigen. Doch während das Phänomen des Kontrollverlustes staatlicher Autoritäten inzwischen zu einem etablierten Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden ist, steckt die Forschung zur sozialen Wirklichkeit in Gebieten staatlicher Kontrolle noch in den Anfängen.Es wird sichtbar, dass in den betreffenden Räumen eingeschränkter Staatlichkeit nicht das nackte Chaos regiert, sondern neue Formen von sozialer Ordnung entstehen, die zwar auf Gewalt beruhen, aber nicht vollkommen regellos und illegitim sind. Höchste Zeit also für ein Themenheft, das der Frage nachgeht, wie es sich unter der Rebellenherrschaft lebt.
»Rebellenherrschaft ist eine Form dessen, was in der Literatur der letzten Jahre als »politische Herrschaft jenseits des Staates« bezeichnet wird, allerdings eine besondere Form: Sie ist Herrschaft im Kontext von Gewaltkonflikten. Als Herausforderung staatlicher Gewalt oder in Konflikten zwischen konkurrierenden Machtgruppen ist sie immer auch Herrschaft gegen den Staat. In anderen Fällen – und oft zugleich – entsteht sie aus einer komplexen Gemengelage nichtstaatlicher, parastaatlicher und staatlicher Gewaltakteure, die sich überschneidende und überlagernde Sphären der Kontrolle behaupten.« – Stefan Malthaner
Heft 2 April/Mai 2018
Rebellenherrschaft
112 Seiten, Broschur
322 Seiten, gebunden
256 Seiten, Broschur
324 Seiten, gebunden
112 Seiten
340 Seiten, gebunden
407 Seiten, gebunden
365 Seiten, gebunden
232 Seiten, gebunden
ISBN
978-3-86854-746-7
ISBN
978-3-930908-48-6
ISBN
978-3-930908-02-8
ISBN
978-3-936096-71-2
ISBN
978-3-86854-831-0
ISBN
978-3-86854-210-3
ISBN
978-3-930908-34-9
ISBN
978-3-936096-56-9
ISBN
978-3-936096-60-6
Zum Heft
Von Somalia bis Syrien, von der Ukraine bis El Salvador – es mangelt nicht an Beispielen, die belegen, dass es mit der Durchsetzung des staatlichen Gewaltmonopols in bestimmten Weltregionen nicht weit her ist, von seiner Legitimität ganz zu schweigen. Doch während das Phänomen des Kontrollverlustes staatlicher Autoritäten inzwischen zu einem etablierten Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden ist, steckt die Forschung zur sozialen Wirklichkeit in Gebieten staatlicher Kontrolle noch in den Anfängen.Es wird sichtbar, dass in den betreffenden Räumen eingeschränkter Staatlichkeit nicht das nackte Chaos regiert, sondern neue Formen von sozialer Ordnung entstehen, die zwar auf Gewalt beruhen, aber nicht vollkommen regellos und illegitim sind. Höchste Zeit also für ein Themenheft, das der Frage nachgeht, wie es sich unter der Rebellenherrschaft lebt.
»Rebellenherrschaft ist eine Form dessen, was in der Literatur der letzten Jahre als »politische Herrschaft jenseits des Staates« bezeichnet wird, allerdings eine besondere Form: Sie ist Herrschaft im Kontext von Gewaltkonflikten. Als Herausforderung staatlicher Gewalt oder in Konflikten zwischen konkurrierenden Machtgruppen ist sie immer auch Herrschaft gegen den Staat. In anderen Fällen – und oft zugleich – entsteht sie aus einer komplexen Gemengelage nichtstaatlicher, parastaatlicher und staatlicher Gewaltakteure, die sich überschneidende und überlagernde Sphären der Kontrolle behaupten.« – Stefan Malthaner
Alle Beiträge
Stefan Malthaner
Gewalt, Kontrolle, Legitimität
Niall Ó Dochartaigh
»Wir brauchen dein Auto, bitte«. Zwang und Zustimmung in den Hochburgen der IRA
Jutta Bakonyi
Der Alltag des Krieges. Herrschaftserfahrungen in Somalia
Teije Hidde Donker
Verwaltung sticht Religion. Dschihadistische Gewaltregime in Syrien
Janina Pawelz
Fürsorge und Terror. Über Gangherrschaft in Trinidad Tobago
Wolfgang Kraushaar
Aus der Protest-Chronik: 19. Mai – 23. Juni 1960, Tokio