Wenn Pop Geschichte wird
Heft 4-5 Oktober/November 2016
208 Seiten,
312 Seiten,
360 Seiten,
246 Seiten,
208 Seiten
ISBN 978-3-86854-738-2
ISBN 978-3-88506-181-6
ISBN 978-3-86854-233-2
ISBN 978-3-930908-90-5
ISBN 978-3-86854-823-5

Zum Heft

Die Historiografie hat die Populärkultur der 1970er-Jahre für sich entdeckt: also nicht nur Ölkrise, sondern auch Kraftwerk, nicht nur RAF, sondern auch Fehmarn. Noch vor zwanzig Jahren hieß es über die Dekade: „Ihre ersten fünf Jahre verbrachte man damit, die Folgen der Sechziger abzuschütteln, und die letzten fünf mit der Frage, wie wohl die Achtziger werden würden“; doch dieser Satz hat längst keine Gültigkeit mehr. Wahrscheinlich sind die 1970er-Jahre tatsächlich das erste Jahrzehnt unserer Gegenwart.

»Wenn man nun die verschiedenen Formen der Intensitätssteigerung zusammendenkt — die im Kollektiverlebnis eines Rockkonzerts, die im Gruppenerlebnis des Straßenkampfes sowie die intimeren in der Sexualität und im Drogenrausch —, dann hält man einen Schlüssel in der Hand, um das, ws es mit dieser Art von Revolte auf sich hatte, in einer qualitativ anderen als der üblichen politischen Weise zu deuten.«— Wolfgang Kraushaar
Heft 4-5 Oktober/November 2016
Wenn Pop Geschichte wird
208 Seiten, Broschur
312 Seiten, Broschur
360 Seiten, gebunden
246 Seiten, gebunden
208 Seiten
ISBN 978-3-86854-738-2
ISBN 978-3-88506-181-6
ISBN 978-3-86854-233-2
ISBN 978-3-930908-90-5
ISBN 978-3-86854-823-5

Zum Heft

Die Historiografie hat die Populärkultur der 1970er-Jahre für sich entdeckt: also nicht nur Ölkrise, sondern auch Kraftwerk, nicht nur RAF, sondern auch Fehmarn. Noch vor zwanzig Jahren hieß es über die Dekade: „Ihre ersten fünf Jahre verbrachte man damit, die Folgen der Sechziger abzuschütteln, und die letzten fünf mit der Frage, wie wohl die Achtziger werden würden“; doch dieser Satz hat längst keine Gültigkeit mehr. Wahrscheinlich sind die 1970er-Jahre tatsächlich das erste Jahrzehnt unserer Gegenwart.

»Wenn man nun die verschiedenen Formen der Intensitätssteigerung zusammendenkt — die im Kollektiverlebnis eines Rockkonzerts, die im Gruppenerlebnis des Straßenkampfes sowie die intimeren in der Sexualität und im Drogenrausch —, dann hält man einen Schlüssel in der Hand, um das, ws es mit dieser Art von Revolte auf sich hatte, in einer qualitativ anderen als der üblichen politischen Weise zu deuten.«— Wolfgang Kraushaar
Sofort lieferbar Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschlands
Exemplare
Alle Beiträge
Detlef Siegfried
Klingt gut, ist falsch. Legitimitätskämpfe um Popmusik in der linken Szene der 1970er- Jahre

2,99

EUR

Wolfgang Kraushaar
»Good Vibrations« Ein Gespräch mit Wolfgang Kraushaar über Popkultur und Protestbewegung

2,99

EUR

Klaus Nathaus
Die Musik der weißen Männer. Zur Kritik des popgeschichtlichen Emanzipationsnarrativs

2,99

EUR

Jens-Christian Rabe
Fliegende Klassenfeinde

2,99

EUR

Isabel Richter
Die Osterweiterung des Bewusstseins. Techniken der Selbstentgrenzung in den langen 1960er-Jahren

2,99

EUR

Joachim Landkammer
Solide und erfahrungslos. Rockmusik in der fränkischen Provinz

2,99

EUR

Alexander Simmeth
Krautrock - »Heimatmusik aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet«. German Sound und die Transnationalisierung der Popmusik

2,99

EUR

Stefan Krankenhagen
Zum Beispiel Hildesheim. Über Populäre Orte

2,99

EUR

Wolfgang Kraushaar
Aus der Protest-Chronik: 16./17. Juni 1979, Frankfurt am Main

2,99

EUR

Autoren

Detlef Siegfried

Klaus Nathaus

Jens-Christian Rabe

Isabel Richter

Joachim Landkammer

Alexander Simmeth

Stefan Krankenhagen

Wolfgang Kraushaar