test
test
test

100 Jahre Frauenwahlrecht

Cover zum Buch Frauenwahlrecht. Demokratisierung der Demokratie in Deutschland und Europa.

Am 19. Januar 1919 war es Frauen in Deutschland zum allererstenmal möglich zu wählen und gewählt zu werden. 37 Frauen erhielten daraufhin einen Sitz in der Nationalversammlung und arbeiteten an der künftigen Verfassung der Weimarer Republik mit. Lange Jahre des Kampfes waren dem vorausgegangen.

Die Autor_innen des soeben erschienenen Bandes »Frauenwahlrecht. Demokratisierung der Demokratie in Deutschland und Europa« beleuchten die wechselvolle und spannende Geschichte des Frauenwahlrechts und zeigen eindrücklich, wie wichtig diese Geschichte der Demokratisierung ist.
Leseprobe

Am 30. August öffnet übrigens die Ausstellung »Damenwahl!. 100 Jahre Frauenwahlrecht« im Historischen Museum in Frankfurt ihre Pforten. Ein Besuch lohnt sich.


Ann Pettifor erhält den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken 2018

Ann Pettifor
©Foyers Photography

Ann Pettifor, Autorin von »Die Produktion des Geldes«, erhält den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken 2018. 

Wir gratulieren!

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich von der Heinrich Böll Stiftung, der Stadt Bremen und dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken e. V. vergeben. Damit werden Personen ausgezeichnet, die "mit einer mutigen Intervention das "Wagnis Öffentlichkeit" annehmen."

Bei Ann Pettifor ist die Jury laut Pressemitteilung der Überzeugung, dass sie "ein politisches Manifest gegen die scheinbar unangreifbare Macht des Finanzkapitals verfasst hat, das darauf abzielt, den Bürgerinnen und Bürgern das Vertrauen in ihre politische Handlungsfähigkeit zurückzugeben."

Vollständige Pressemitteilung

Vor Ann Pettifor wurden bereits unsere Autor_innen Etienne Balibar (2017), Christian Teichmann (2016) und Yfaat Weiss (2012) mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet.

Website der Heinrich-Böll-Stiftung

Ann Pettifor, »Die Produktion des Geldes. Ein Plädoyer wider die Macht der Banken.«


200. Geburtstag von Karl Marx

Cover Heinz Bude, Wie weiter mit Karl Marx?

»Hat Marx nicht doch auf den Punkt gebracht, worunter wir alle, ob es uns nun gut, schlecht oder mittelmäßig geht, im Kapitalismus leiden?

Die Beschreibungen von Marx sind in der Tat von einer ungeheuren spontanen Evidenz. Die Phänomene der Globalisierung sind ohne diesen modischen Begriff bei ihm scharf ins Auge gefasst. Aber nicht als richtungslose, unzurechenbare und anonyme Vorgänge, sondern als Machenschaften von Agenten, die von der Gier des Kapitals getrieben sind.«
aus: Heinz Bude, »Wie weiter mit Karl Marx?«

Anlässlich des 200. Geburtstag von Karl Marx findet vom 3. bis 5. Mai am Hamburger Institut für Sozialforschung zusammen mit dem Max-Planck-Institut die Tagung »The Dynamics of Capitalism: Inquiries to Marx on the occasion of his 200th birthday« statt. Mehr darüber können Sie hier erfahren.


15. April - 160. Geburtstag von Émile Durkheim

Cover E-Book Wie weiter mit Émile Durkheim von Matthias Koenig

»Dass es sich immer noch lohnt, Durkheim zu lesen, hat sowohl mit den Fragen, die er stellte, als auch – zumindest teilweise – mit den Antworten, die er gab, zu tun. Durkheims zentraler Problembezug, seine Frage nach dem lien social, dem Band, das die moderne Gesellschaft zusammenhält, könnte angesichts von Globalisierung und kultureller Pluralisierung aktueller kaum sein.

Auch seine Antworten bleiben instruktiv. Die Dilemmata und Aporien seiner Theorie der Integration arbeitsteiliger Gesellschaften legen Zeugnis von der Schwierigkeit ab, das Geflecht moralischer Ordnungen auf einen übergreifenden Konsens oder eine einheitliche Leitkultur festlegen zu wollen.«

Aus: Matthias Koenig, »Wie weiter mit Émile Durkheim?«


11. April 1968 - Das Attentat auf Rudi Dutschke

Cover Wolfgang Kraushaar, 1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur

»Wer heute von Rudi Dutschke spricht, der weckt Assoziationen an einen Aufbruch, an Gewalt, an enttäuschten Hoffnungen und an eine sich abkapselnde, melancholisch eingehüllte Zeit. Rudi Dutschke war in der alten Bundesrepublik – das darf man wohl ohne Übertreibung sagen – der wichtigste nichtparteigebundene politisch Handelnde. Ohne jemals ein bedeutendes Amt zu bekleiden oder eine in einem formellen Sinne wichtige Rolle in einer Organisation zu spielen, hat er dennoch einen nachhaltigen, nur schwer zu fixierenden Einfluß auf die Entwicklung unserer Gesellschaft ausgeübt.«
Aus: Wolfgang Kraushaar, »1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur«

Mehr zu Wolfgang Kraushaar und seinen Werken bei der Hamburger Edition


7. April - Internationaler Tag des Gedenkens an den Völkermord in Ruanda

Cover Broschur Alison Des Forges, Kein Zeuge darf überleben

»›Als ich nach draußen kam, waren keine Vögel da. Die Sonne schien, und es stank nach Tod.‹

In den 13 Wochen nach dem 6. April 1994 sind bei dem Völkermord in Ruanda mindestens eine halbe Million Menschen umgekommen. Möglicherweise macht ihre Zahl sogar drei Viertel des zu den Tutsi gehörenden Bevölkerungsanteils aus. Gleichzeitig wurden aber auch Tausende Hutu niedergemetzelt, weil sie sich gegen die Mordtaten und deren Anführer stellten.

Die Geschwindigkeit und Zerstörungswut, mit der die Mörder zuschlugen, ließen auf eine Verirrung der Natur schließen. ›Ein Volk ist wahnsinnig geworden‹, sagten einige Beobachter, während andere ›einen neuen Kreislauf ethnisch motivierter Gewalt‹ zu erkennen glaubten.«
Aus: Alison Des Forges, »Kein Zeuge darf überleben. Der Genozid in Ruanda«


16. März 1968 - Das Massaker von My Lai

Cover Bernd Greiner, Krieg ohne Fronten

»Als wir weiter durch das Dorf gingen, fragte ich einige Soldaten: ›Warum?‹ Sie zuckten mehr oder weniger mit den Schultern und töteten weiter. Es war, als hätten sie nur eine Sache im Kopf — finden und vernichten. [...] Das war ihr Job. Es war unheimlich, nur dieses Schulterzucken. Keine emotionale Reaktion.« Ronald Haeberle, Armeefotograf und Presseoffizier, zitiert aus:
Bernd Greiner, »Krieg ohne Fronten. Die USA in Vietnam«

Am 16. März 1968 töteten US-amerikanische Soldaten während des Vietnamkrieges in My Lai mehr als 500 Zivilisten, darunter Alte, Frauen und Kinder.


Jetzt als Broschur - Vejas Gabriel Liulevicius »Kriegsland im Osten«

»Der Mitte Europas steht eine glückliche Zukunft bevor, wenn sie sich vom Geist der Kultur Goethes und Herders leiten läßt und nicht vom Ehrgeiz der Väter von Ober Ost.«

Unser lange vergriffener Band von Vejas Gabriel Liulevicius, »Kriegsland im Osten. Eroberung, Kolonisierung und Militärherrschaft im Ersten Weltkrieg« ist am 5. März als broschierte Neuausgabe erschienen.
Wer das digitale Lesen bevorzugt, kann auch erstmals das Buch als EPDF erwerben.

Mehr zu Vejas Gabriel Liulevicius, »Kriegsland im Osten«


Unsere erste Neuerscheinung 2018 ist lieferbar.

Cover Ute Daniel, Beziehungsgeschichten. Politik und Medien im 20. Jahrhundert

Ute Daniel, »Beziehungsgeschichten. Politik und Medien im 20. Jahrhundert«
Politiker_innen und Journalist_innen: Sie lieben sich und hassen sich, sie brauchen und bekämpfen sich, sie unterstützen und benutzen sich.

Schon lange wurde das Beziehungsgeflecht von Politik und Medien nicht mehr so heftig diskutiert wie heute. Die Historikerin Ute Daniel zeigt, wie unvorhersehbar und kontextabhängig das Kräftespiel beider Seiten seit jeher war.

Leseprobe           Mehr zu Ute Daniel, »Beziehungsgeschichten«


Étienne Balibar erhält den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken 2017

Cover Étienne Balibar, Sind wir Bürger Europas?

»Étienne Balibar hat in seinen Büchern und im öffentlichen Auftreten ein intervenierendes Denken in der Tradition Hannah Arendts gepflegt. Seine Beiträge haben sich weit über den akademischen Diskurs hinaus an die republikanische Öffentlichkeit gerichtet.« so die Juryvorsitzende Prof. Antonia Grunenberg

Wir gratulieren unserem Autor herzlich.

Die Verleihung findet am 1. Dezember im Bremer Rathaus statt. Am 2. Dezember folgt ein Kolloquium im Bremer Institut Français. Beide Veranstaltungen sind öffentlich.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Mehr zu Étienne Balibar in der Hamburger Edition


Auszeichnung Geisteswissenschaften International für »Tanz auf Messers Schneide« und »Das unsichtbare Vorurteil«

Cover Svenja Bethke, Tanz auf Messers Schneide
Cover Sina Arnold, Das unsichtbare Vorurteil

Gleich zwei Autorinnen der Hamburger Edition erhalten für ihre Titel die Auszeichnung und Übersetzungsförderung Geisteswissenschaften International.

Die Studien »Tanz auf Messers Schneide. Kriminalität und Recht in den Ghettos Warschau, Litzmannstadt und Wilna« von Svenja Bethke und »Das unsichtbare Vorurteil. Antisemitismusdiskurse in der US-amerikanischen Linken nach 9/11« von Sina Arnold sind von einer unabhängigen Jury für die Übersetzungsförderung ausgewählt worden. Die englischen Ausgaben werden in zwei renommierten nordamerikanischen Verlagen veröffentlicht.

Durch diese Auszeichnung soll die internationale Verbreitung herausragender geistes- und sozialwissenschaftlicher Bücher und Deutsch als Wissenschaftssprache gefördert werden. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das Auswärtige Amt, die Fritz Thyssen Stiftung und die VG Wort stellen dazu jährlich 600.000 Euro zur Verfügung.

Mehr zu Svenja Bethke, »Tanz auf Messers Schneide«

Mehr zu Sina Arnold, »Das unsichtbare Vorurteil«


FAZ und SZ empfehlen »Moderne Wahlen« von Hedwig Richter

Cover Hedwig Richter, »Moderne Wahlen«

Als Auftakt zum Wahlsonntag sind sowohl in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, als auch in der Süddeutschen Zeitung hymnische Rezensionen zu Hedwig Richters aktueller Studie »Moderne Wahlen. Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert« erschienen.

»Ungemein detailreich und zugleich unterhaltsam« urteilt Florian Meinel in der FAZ. Und Andreas Zielcke, SZ, lobt den »schlau gewählten Zugang« und bezeichnet das Buch als »grandios«, »bravourös erzählt« und »lehrreich«.

Mehr zu Hedwig Richter, »Moderne Wahlen«


»Das Versprechen des Geldes« auf der Shortlist zum Opus Primum Förderpreis

Buchcover Aaron Sahr, »Das Versprechen des Geldes«

90 Titel wurden eingesandt, 10 für die Shortlist ausgewählt und einer ist »Das Versprechen des Geldes« von Aaron Sahr. Wir gratulieren unserem Autoren zu dieser Auszeichnung. Wie alle Titel der Shortlist hat auch seiner die Jury aufgrund der hohen wissenschaftlichen Qualität überzeugt. Und weil er verständlich und lesbar geschrieben ist.
Nach der diesjährigen Buchmesse werden wir und Sie erfahren, ob Aaron Sahr den mit 10.000 Euro dotierten Opus Primum Förderpreis der VolkswagenStiftung für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation des Jahre 2017 erhält. Wir drücken die Daumen.

Shortlist für den Opus Primum Förderpreis

Mehr zu Aaron Sahr, »Das Versprechen des Geldes«


»Demokratie braucht kein Pathos«: Hedwig Richter über Wahlen und Demokratie

Porträt Hedwig Richter
Cover Hedwig Richter, Moderne Wahlen

Hedwig Richter, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe »Demokratie und Staatlichkeit« am Hamburger Institut für Sozialforschung rekonstruiert mit ihrer umfassenden Historiografie des Wahlrechts und der Wahlpraxis in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert ein zentrales Element in der Geschichte der Demokratie.
»Moderne Wahlen. Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert« ist Mitte August 2017 erschienen.

Lesen Sie unser Interview mit Hedwig Richter (hier klicken)

Lesen Sie unser Interview mit Hedwig Richter (hier klicken)

Wie lässt sich Ihr Buch in einen Tweet zusammenfassen?
Meistens riefen Eliten zur Wahlteilnahme auf, und meistens war ein Großteil des Wahlvolks desinteressiert. #Demokratie braucht kein Pathos.

»Moderne Wahlen« bietet eine Fülle plastischer Geschichten, etwa über skurrile Wahlpraktiken – und auch reichlich visuelles Material. Was ist Ihre »Lieblingsgeschichte« und welches Bilddokument spricht in Ihren Augen Bände?
Meine Lieblingsgeschichte ist die von den ausländischen Gefängnisinsassen in den USA, die am Wahltag von Parteileuten in ein Dampfschiff gesetzt wurden, das dann den Mississippi hinabfuhr. Die Parteimänner machten an den Uferstädtchen Halt, trieben die Gefangenen im Gänsemarsch zum Wahllokal und zwangen sie, für ihre Partei zu stimmen. Die mit Gewalt erzwungene Abstimmung gehört zu den spektakulären Phänomenen der US-Wahlen im 19. Jahrhundert und wirft die Frage auf, welchen Sinn Wahlen für die Zeitgenossen hatten.

Mein Lieblingsbild (S. 526) ist aus der Berliner Illustrirten Zeitung. Es zeigt ein Public Viewing in Berlin bei dem die Wahlergebnisse 1907 bekanntgegeben werden. Das Bild spricht Bände: Nicht nur, weil die Politisierung der Menschen deutlich wird und die große Bedeutung des Parlaments in Deutschland; die Illustration veranschaulicht zudem die Beschleunigung der Zeit, in der moderne Technik die Verkündigung der Ergebnisse bereits wenige Stunden nach Schließung der Wahllokale ermöglichte. Und: Public Viewing! Um 1900! Für die Wahlergebnisse! Das ist ein hinreißendes Stück Demokratiegeschichte.

In Ländern wie Brasilien gibt es eine Wahlpflicht – Nichtwähler bekommen eine Geldstrafe und Probleme bei der Kontoeröffnung oder der Beantragung eines Reisepasses. Eine gute Idee?
Ich denke eher nicht. Das Interesse vieler Deutschen um 1900 für Partizipation und Parlament war eher eine Ausnahme. Bis heute empfinden viele Menschen die Wahlen als langweilig. Und so gut wie immer gingen moderne Wahlen mit den Ermahnungen der Obrigkeit zur Wahlteilnahme einher. Wahlen scheinen also eher für die Regierenden von Interesse zu sein als für die Regierten. Meines Erachtens ist unsere heutige liberale Form der Demokratie nicht zuletzt deswegen erfolgreich, weil sie den Menschen nur ein Minimum an Aufwand abverlangt. Die Wahlreformen um 1900 haben in Europa und den USA dafür gesorgt, dass Wahlen nur noch wenige Minuten in Anspruch nehmen. Anders als beispielsweise totalitäre Diktaturen kommen liberale Demokratien damit klar, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger nicht für Politik interessieren und lieber ihren privaten Geschäften nachgehen. Demokratie braucht nicht den Zugriff auf die Menschen. Bisher haben sich aber immer Bürgerinnen und Bürger gefunden, die sich engagieren und das Schiff am Laufen halten. Das sind eher die Gebildeten – und womöglich gehört das zu den Stärken der Demokratie.

Und doch werden seit den 1990er Jahren zunehmend verbindliche Volksentscheide und Volksabstimmungen gefordert. Liefert Ihr Buch eher Argumente für die Pro- oder für die Kontraseite im heutigen Streit um direkte Demokratie?
Ich plädiere in dem Buch dafür, Demokratie weniger pathetisch zu diskutieren. Sie ist eine großartige Staatsform, weil sie Menschenrechte, Freiheiten und Wohlstand bietet, wie es das bisher in der Geschichte noch nie gegeben hat – und weil sie offen für Kritik ist und damit für weitere Besserungen. Es ist jedoch kein Zufall, dass funktionierende Demokratien nie direkte Demokratien waren. Verfassungsväter und -mütter haben immer darauf geachtet, den Willen der Mehrheit zu zähmen, also die Gefahr einer Tyrannei der Mehrheit (wie es Tocqueville genannt hat) zu minimieren. Dazu gehört die Gewaltenteilung, die Unantastbarkeit von Menschenrechten, aber eben auch die Repräsentativität: Nicht das Volk regiert direkt, sondern seine Vertreter.

Lesen das gesamte Interview mit Hedwig Richter hier.


»Scharf beobachtet« - Rezension zu Aaron Sahr, »Das Versprechen des Geldes«

Cover zu Aaron Sahr, Das Versprechen des Geldes

So urteilte Bernhard Emunds in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 4. August über Aaron Sahrs Praxistheorie des Kredits »Das Versprechen des Geldes«. Spannende und für die Soziologie des Geldes neue Aspekte fördere der Autor zu Tage. Lesenswert sei das Buch und inspirierend.

Dem können wir natürlich nur beipflichten und empfehlen umgehend die Lektüre von »Das Versprechen des Geldes«. Denn Mitte September erscheint ein weiterer Titel von Aaron Sahr zu diesem Themenkomplex: »Keystroke-Kapitalismus. Ungleichheit per Knopfdruck«.

Mehr zu Aaron Sahr, »Das Versprechen des Geldes«


Ein Autor gibt Auskunft - Interview mit Jonas Kreienbaum auf L.I.S.A.

Cover Jonas Kreienbaum, Ein trauriges Fiasko
Porträt Jonas Kreienbaum

Im Interview mit Georgios Chatzoudis auf dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, L.I.S.A., gibt unser Autor Jonas Kreienbaum Auskunft über die Debatte möglicher Kontinuitäten zwischen Kolonialismus und Nationalsozialismus und die auffällige Wandelbarkeit des Konzentrationslagerbegriffs. Seine Studie zu diesem Thema, »›Ein trauriges Fiasko‹. Koloniale Konzentrationslager im südlichen Afrika 1900 – 1908« wurde mit der Übersetzungsförderung Geisteswissenschaften International 2017 ausgezeichnet.

Lesen Sie hier das vollständige Interview auf L.I.S.A.

Mehr zu Jonas Kreienbaum, »›Ein trauriges Fiasko‹«