Michael Wildt, Die »Volksgemeinschaft« als Antwort auf die fragmentierte Republik von Weimar

Ort: Berlin | Beginn: 29.04.2019 18:15 Uhr

Michael Wildt spricht in seinem Vortrag über die unterschiedlichen Intentionen, mit denen die »Volksgemeinschaft« bereits 1918 von fast allen Parteien beschworen wurde.

Montag, 29. April 2019, 18.15 Uhr
Topographie des Terrors
Auditorium
Niederkirchnerstraße 8
Berlin

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ringvorlesung »Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik« statt, mitveranstaltet vom Lehrstuhl für Neueste und Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, der Stiftung Topographie des Terrors und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum

Weitere Informationen zu der Veranstaltung

Michael Wildt, »Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung«

»In den Gewaltaktionen realisierte sich das nationalsozialistische Volk als politischer Souverän, stellte sich die Ordnung einer rassistischen Volksgemeinschaft her und konnte jeder Teilnehmer Partizipation und Macht erfahren: Volksgemeinschaft als Selbstermächtigung.«

Michael Wildt, »Volk, Volksgemeinschaft, AfD«

»Ein wichtiges und hochaktuelles Buch, das allen empfohlen ist, die sich mit populistischen Vorstellungen und den Konzepten von ›Volk‹ auseinandersetzen wollen.«
Hans Begerow, Nordwest-Zeitung