Nikola Tietze / Ulrike Jureit
Postsouveräne Territorialität
Die Europäische Union und ihr Raum
302 Seiten, gebunden, 3 Abb., 5 Karten
ISBN 978-3-86854-287-5
ISBN 978-3-86854-641-5
ISBN 978-3-86854-642-2
Erschienen im März 2015
Erschienen im März 2015
Erschienen im März 2015

Zum Buch

Das Buch bietet mit dem Konzept der Postsouveränen Territorialität einen neuen Forschungsansatz, der den veränderten Bedingungen räumlicher Herrschaft in Europa Rechnung trägt und zugleich die mitunter atemberaubende Dynamisierung politischer Entscheidungs- und Handlungsabläufe im europäischen Integrationsprozess darstellt.

Im Zuge der Ausdifferenzierung von globalen Märkten, von digitalen Kommunikationsformen und transnationalen Verflechtungsdynamiken scheint die territoriale Ordnung von Staaten mehr und mehr an Bedeutung zu verlieren. Gehört das Zeitalter territorialer Herrschaft der Vergangenheit an? Werden wir irgendwann in einem Europa ohne Grenzen leben? Ohne Zweifel gewinnen supranationale Organisationen wie die Europäische Union an Einfluss auf politische, ökonomische, soziale und kulturelle Prozesse.

Obgleich sich Territorialität also gravierend verändert, werden die Raumbezüge politischen Ordnungshandelns in der Europäischen Union keineswegs schwächer, wohl aber komplexer. Postsouveräne Territorialität stellt eine historisch gewachsene, wenn auch bisher einzigartige Form kontinentaler Raumordnung dar, die sich im Kontext der europäischen Integration ausgebildet hat und die sich gegenwärtig und mit durchaus offenem Ende weiter fortschreibt.

Über Nikola Tietze / Ulrike Jureit

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Nikola Tietze / Ulrike Jureit
Postsouveräne Territorialität
Die Europäische Union und ihr Raum
302 Seiten, gebunden, 3 Abb., 5 Karten
ISBN 978-3-86854-287-5
ISBN 978-3-86854-641-5
ISBN 978-3-86854-642-2
Erschienen im März 2015
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Das Buch bietet mit dem Konzept der Postsouveränen Territorialität einen neuen Forschungsansatz, der den veränderten Bedingungen räumlicher Herrschaft in Europa Rechnung trägt und zugleich die mitunter atemberaubende Dynamisierung politischer Entscheidungs- und Handlungsabläufe im europäischen Integrationsprozess darstellt.

Im Zuge der Ausdifferenzierung von globalen Märkten, von digitalen Kommunikationsformen und transnationalen Verflechtungsdynamiken scheint die territoriale Ordnung von Staaten mehr und mehr an Bedeutung zu verlieren. Gehört das Zeitalter territorialer Herrschaft der Vergangenheit an? Werden wir irgendwann in einem Europa ohne Grenzen leben? Ohne Zweifel gewinnen supranationale Organisationen wie die Europäische Union an Einfluss auf politische, ökonomische, soziale und kulturelle Prozesse.

Obgleich sich Territorialität also gravierend verändert, werden die Raumbezüge politischen Ordnungshandelns in der Europäischen Union keineswegs schwächer, wohl aber komplexer. Postsouveräne Territorialität stellt eine historisch gewachsene, wenn auch bisher einzigartige Form kontinentaler Raumordnung dar, die sich im Kontext der europäischen Integration ausgebildet hat und die sich gegenwärtig und mit durchaus offenem Ende weiter fortschreibt.

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Pressestimmen

»Welche Spannungen mit dieser Konstellation [der sich wandelnden Staatlichkeit] einhergehen, zeigen die einzelnen Beiträge eindrucksvoll.«

Stefanie Börner, Soziologische Revue

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