Ute Daniel
Postheroische Demokratiegeschichte
kleine reihe
168 Seiten, gebunden, 2 Abb.
ISBN 978-3-86854-976-8
ISBN 978-3-86854-345-2
ISBN 978-3-86854-977-5
Erschienen im April 2020
Erschienen im April 2020
Erschienen im April 2020

Zum Buch

Ute Daniel erzählt eine faszinierende Geschichte vom Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit der parlamentarischen Demokratie und fragt, wie diese Regierungsform so umgestaltet werden kann, dass ihr Ziel nicht vor allem darin besteht, handlungsfähige Regierungen zu bilden.

Die heroische Version zur Geschichte der parlamentarischen Demokratie hält sich hartnäckig: Diese Regierungsform habe sich durchgesetzt, weil unsere Vorfahren für ihre Rechte gekämpft haben. Unter dem Druck von Wahlrechts- und Protestbewegungen sei den Herrschenden abgezwungen worden, der breiten Bevölkerung Mitspracherechte einzuräumen.

Tatsächlich gab es diese mutigen Männer und Frauen, diese Protestbewegungen und Wahlrechtskämpfe; ihnen allen jedoch ist gemein, dass ihr Einfluss auf die real existierende Politik des 19. Jahrhunderts marginal war. Die parlamentarische Regierungsform ging aus gänzlich anders gelagerten Gründen hervor. Ihnen geht die Historikerin in ihrer postheroischen Politikgeschichte nach.

Über Ute Daniel

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Ute Daniel
Postheroische Demokratiegeschichte
kleine reihe
168 Seiten, gebunden, 2 Abb.
ISBN 978-3-86854-976-8
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ISBN 978-3-86854-977-5
Erschienen im April 2020
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Ute Daniel erzählt eine faszinierende Geschichte vom Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit der parlamentarischen Demokratie und fragt, wie diese Regierungsform so umgestaltet werden kann, dass ihr Ziel nicht vor allem darin besteht, handlungsfähige Regierungen zu bilden.

Die heroische Version zur Geschichte der parlamentarischen Demokratie hält sich hartnäckig: Diese Regierungsform habe sich durchgesetzt, weil unsere Vorfahren für ihre Rechte gekämpft haben. Unter dem Druck von Wahlrechts- und Protestbewegungen sei den Herrschenden abgezwungen worden, der breiten Bevölkerung Mitspracherechte einzuräumen.

Tatsächlich gab es diese mutigen Männer und Frauen, diese Protestbewegungen und Wahlrechtskämpfe; ihnen allen jedoch ist gemein, dass ihr Einfluss auf die real existierende Politik des 19. Jahrhunderts marginal war. Die parlamentarische Regierungsform ging aus gänzlich anders gelagerten Gründen hervor. Ihnen geht die Historikerin in ihrer postheroischen Politikgeschichte nach.

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Interview mit Ute Daniel

Pressestimmen

»Es sind auf den ersten Blick irritierende Sätze wie ›Das populistischste aller jemals ersonnenen Systeme ist die Demokratie‹, die Daniels Buch unbedingt lesenswert machen, weil sie den akademischen Leser aus seiner diskursiven Komfortzone hervorlocken.«
René Schlott, Tagesspiegel

Ute Daniel zeigt in diesem Buch, »die Regeln der parlamentarischen Demokratie, so wie wir sie kennen, sind nicht in Stein gemeißelt, über sie nachzudenken ist also geboten und falls nötig gilt es auch, sie anzupacken.«

Claus Heinrich, SWR2