Hedwig Richter
Moderne Wahlen
Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert
656 Seiten, gebunden, 60 Abb.
ISBN 978-3-86854-313-1
ISBN 978-3-86854-921-8
ISBN 978-3-86854-922-5
Erschienen im August 2017
Erschienen im August 2017
Erschienen im August 2017

Zum Buch

Freie Wahlen sind ein essenzielles Element jeder Demokratie. Doch ihr Verhältnis zueinander und zum Volk als Hauptakteur war schon immer zwiespältig, wie ein Blick auf die Geschichte zeigt.

Über den Vergleich der Wahlpraxis in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert rekonstruiert Hedwig Richter die Geschichte der Demokratie.

Die Autorin hinterfragt in ihrer umfassenden Historiografie des Wahlrechts die Erzählung vom großen Freiheitskampf des Volkes um die Einführung allgemeiner Wahlen und widerlegt die These vom anthropologischen Bedürfnis des Menschen nach politischer Verantwortung. Denn das Wahlrecht wurde häufig von oben eingeführt und als Disziplinierungsinstrument der Herrschenden genutzt.

Der Fokus auf den konkreten Akt des Wählens erlaubt zudem einen neuen Blick auf die alte Frage, warum im Laufe des 19. Jahrhundert zwar immer mehr Männer als »gleich« anerkannt wurden und das Wahlrecht erhielten, Frauen jedoch erst Jahrzehnte später.

Über Hedwig Richter

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Hedwig Richter
Moderne Wahlen
Eine Geschichte der Demokratie in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert
656 Seiten, gebunden, 60 Abb.
ISBN 978-3-86854-313-1
ISBN 978-3-86854-921-8
ISBN 978-3-86854-922-5
Erschienen im August 2017
Erschienen im August 2017
Erschienen im August 2017

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Freie Wahlen sind ein essenzielles Element jeder Demokratie. Doch ihr Verhältnis zueinander und zum Volk als Hauptakteur war schon immer zwiespältig, wie ein Blick auf die Geschichte zeigt.

Über den Vergleich der Wahlpraxis in Preußen und den USA im 19. Jahrhundert rekonstruiert Hedwig Richter die Geschichte der Demokratie.

Die Autorin hinterfragt in ihrer umfassenden Historiografie des Wahlrechts die Erzählung vom großen Freiheitskampf des Volkes um die Einführung allgemeiner Wahlen und widerlegt die These vom anthropologischen Bedürfnis des Menschen nach politischer Verantwortung. Denn das Wahlrecht wurde häufig von oben eingeführt und als Disziplinierungsinstrument der Herrschenden genutzt.

Der Fokus auf den konkreten Akt des Wählens erlaubt zudem einen neuen Blick auf die alte Frage, warum im Laufe des 19. Jahrhundert zwar immer mehr Männer als »gleich« anerkannt wurden und das Wahlrecht erhielten, Frauen jedoch erst Jahrzehnte später.

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Podcast mit Hedwig Richter

Wählen wider Willen

Gespräch über die Sozialgeschichte moderner Wahlen

Podcast Das Neue Berlin - Folge vom 12. Juli 2019
Länge: 1 Stunde und 10 Minuten

Pressestimmen

»Wer wissen will, auf welch konfliktbeladenem Fundament sich die oberflächlich so entspannte Mechanik des Wahlakts abspielt, sollte in diesen Stoff eintauchen.«

Andreas Zielcke, Süddeutsche Zeitung

»Richter schreibt äußerst anschaulich und erzeugt damit ein großes Lesevergnügen. Geschickt verwebt sie Quellen und Argumentation ….und gibt durch eine Vielzahl von Beispielen tiefe Einblicke in die konkrete Durchführung des Wahlvorgangs.«

Stine Marg, Soziopolis

»Indem Richter diese Praktiken des Wählens schildert, liest sie viele gängige Erzählungen gegen den Strich.«

Florian Meinel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

A »richly detailed book on the halting extension and enactment of suffrage rights on either side of the Atlantic...«

Nadine Zimmerli, German History

Interview mit Hedwig Richter