Kerstin Bischl
Frontbeziehungen
Geschlechterverhältnisse und Gewaltdynamiken in der Roten Armee 1941-1945
Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts
348 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-86854-956-0
ISBN 978-3-86854-332-2
ISBN 978-3-86854-957-7
Erschienen im März 2019
Erschienen im März 2019
Erschienen im März 2019

Zum Buch

Ungefähr eine Million Frauen kämpften von 1941 bis 1945 Seite an Seite mit über 30 Millionen Männern in der Roten Armee gegen die deutschen Truppen. In der Etappe wie auch in Frontpositionen leisteten sie als Sowjetbürgerinnen ihren Dienst an der Waffe und waren ebenso wie die Männer den Repressionen durch die eigene Führung und den Strapazen des Frontalltags unterworfen. Aber mehr noch: Sie waren vonseiten ihrer Kameraden zum Teil massiven sexuellen Belästigungen ausgesetzt.

Bischl analysiert diese spezifische strukturelle Konstellation, in der unter den Bedingungen des Frontraums ein Männlichkeitsdiskurs hegemonial wurde, der auf Gewaltfähigkeit und (sexueller) Potenz beruhte. Ohne das Wissen um diese radikalisierten Geschlechterverhältnisse im Frontalltag lassen sich – so Bischl – die massenhaften durch Rotarmisten verübten Vergewaltigungen am Ende des Zweiten Weltkriegs nicht verstehen.

Über Kerstin Bischl

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Kerstin Bischl
Frontbeziehungen
Geschlechterverhältnisse und Gewaltdynamiken in der Roten Armee 1941-1945
Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts
348 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-86854-956-0
ISBN 978-3-86854-332-2
ISBN 978-3-86854-957-7
Erschienen im März 2019
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Ungefähr eine Million Frauen kämpften von 1941 bis 1945 Seite an Seite mit über 30 Millionen Männern in der Roten Armee gegen die deutschen Truppen. In der Etappe wie auch in Frontpositionen leisteten sie als Sowjetbürgerinnen ihren Dienst an der Waffe und waren ebenso wie die Männer den Repressionen durch die eigene Führung und den Strapazen des Frontalltags unterworfen. Aber mehr noch: Sie waren vonseiten ihrer Kameraden zum Teil massiven sexuellen Belästigungen ausgesetzt.

Bischl analysiert diese spezifische strukturelle Konstellation, in der unter den Bedingungen des Frontraums ein Männlichkeitsdiskurs hegemonial wurde, der auf Gewaltfähigkeit und (sexueller) Potenz beruhte. Ohne das Wissen um diese radikalisierten Geschlechterverhältnisse im Frontalltag lassen sich – so Bischl – die massenhaften durch Rotarmisten verübten Vergewaltigungen am Ende des Zweiten Weltkriegs nicht verstehen.

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