978_3_936096_75_0_Mann_Die_dunkle_Seite_der_Demokratie
Michael Mann
Die dunkle Seite der Demokratie
Eine Theorie der ethnischen Säuberung
Originalausgabe: The Dark Side of Democracy. Explaining Ethnic Cleansing, Cambridge University Press
Aus dem Englischen von Werner Roller
861 Seiten, gebunden, 3 Karten
ISBN 978-3-936096-75-0
ISBN 978-3-86854-960-7
ISBN 978-3-86854-961-4
Erschienen im März 2007
Erschienen im März 2019
Erschienen im März 2019

Zum Buch

Mörderische ethnische Säuberungen sind, so die zentrale These Michael Manns, die dunkle Seite der Demokratie. Sie sind eine mögliche Perversion der Demokratisierung, weil dem demokratischen Nationalstaat ein organizistischer Nationalismus anhaftet, der danach strebt, demos und ethnos, Staatsvolk und Abstammungsgemeinschaft, deckungsgleich zu machen – wenn nötig mit Gewalt.

Michael Mann untersucht in empirisch dichten Fallstudien die Mechanismen der ethnischen Säuberung und ihre Umsetzung. Er behandelt den Siedlerkolonialismus in Nordamerika, den Massenmord an den Armeniern, die nationalsozialistische Vernichtungspolitik, die kommunistischen Gewalt unter Stalin, Mao und Pol Pot, den ethnischen Bürgerkrieg in Jugoslawien und den Genozid in Ruanda. Am Beispiel von Indien und Indonesien verdeutlicht er aber auch, weshalb multiethnische Konflikte nicht notwendigerweise in systematische Gewalt münden müssen.

Die historisch-soziologische Analyse dieser Fälle zielt darauf ab, systematische Erkenntnisse und theoretische Erklärungen für die Entstehung mörderischer ethnischer Säuberungen herauszuarbeiten – nicht zuletzt, um politische Maßnahmen zu deren Verhinderung zu erarbeiten.

Über Michael Mann

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Michael Mann
Die dunkle Seite der Demokratie
Eine Theorie der ethnischen Säuberung
Originalausgabe: The Dark Side of Democracy. Explaining Ethnic Cleansing, Cambridge University Press
Aus dem Englischen von Werner Roller
861 Seiten, gebunden, 3 Karten
ISBN 978-3-936096-75-0
ISBN 978-3-86854-960-7
ISBN 978-3-86854-961-4
Erschienen im März 2007
Erschienen im März 2019
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Mörderische ethnische Säuberungen sind, so die zentrale These Michael Manns, die dunkle Seite der Demokratie. Sie sind eine mögliche Perversion der Demokratisierung, weil dem demokratischen Nationalstaat ein organizistischer Nationalismus anhaftet, der danach strebt, demos und ethnos, Staatsvolk und Abstammungsgemeinschaft, deckungsgleich zu machen – wenn nötig mit Gewalt.

Michael Mann untersucht in empirisch dichten Fallstudien die Mechanismen der ethnischen Säuberung und ihre Umsetzung. Er behandelt den Siedlerkolonialismus in Nordamerika, den Massenmord an den Armeniern, die nationalsozialistische Vernichtungspolitik, die kommunistischen Gewalt unter Stalin, Mao und Pol Pot, den ethnischen Bürgerkrieg in Jugoslawien und den Genozid in Ruanda. Am Beispiel von Indien und Indonesien verdeutlicht er aber auch, weshalb multiethnische Konflikte nicht notwendigerweise in systematische Gewalt münden müssen.

Die historisch-soziologische Analyse dieser Fälle zielt darauf ab, systematische Erkenntnisse und theoretische Erklärungen für die Entstehung mörderischer ethnischer Säuberungen herauszuarbeiten – nicht zuletzt, um politische Maßnahmen zu deren Verhinderung zu erarbeiten.

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