Reemtsma_Wie_weiter_mit_Sigmund_Freud_
Jan Philipp Reemtsma
Wie weiter mit Sigmund Freud?
ISBN 978-3-86854-689-7
ISBN 978-3-86854-690-3
Erschienen im Juni 2016
Erschienen im Juni 2016

Zum Buch

Unter der Fragestellung »Wie weiter mit …?« werden die Werke von acht der wichtigsten Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler des 19. und 20. Jahrhunderts nach ihrer Aktualität befragt.

Nachdem das vielleicht ambitionierteste Projekt, die Texte Freuds (auch) als eine Theorie sozialer Verhältnisse zu lesen – die sogenannte »analytische Sozialpsychologie« – gescheitert ist, stellt sich die Frage, was von Freud als sozialwissenschaftlichem Theoretiker eigentlich bleibt.

Eine komplizierte Frage, weil Freud einige seiner kultur- und zivilisationstheoretischen Texte zwar immer unter Rekurs auf die analytischen Erfahrungen, aber durchaus nicht immer primär als Psychoanalytiker, sondern vielmehr als allgemein an sozialphilosophischen Fragen interessierter Intellektueller schrieb.

Dennoch waren auch diese Arbeiten eine Transposition der analytischen Situation in Zivilisationstheorie: nämlich in der Intention der illusionslosen Konfrontation des Menschen mit sich selbst, ohne die die Sozialwissenschaften schwerlich auskommen.

Über Jan Philipp Reemtsma

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Jan Philipp Reemtsma
Wie weiter mit Sigmund Freud?
ISBN 978-3-86854-689-7
ISBN 978-3-86854-690-3
Erschienen im Juni 2016
Erschienen im Juni 2016

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Unter der Fragestellung »Wie weiter mit …?« werden die Werke von acht der wichtigsten Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler des 19. und 20. Jahrhunderts nach ihrer Aktualität befragt.

Nachdem das vielleicht ambitionierteste Projekt, die Texte Freuds (auch) als eine Theorie sozialer Verhältnisse zu lesen – die sogenannte »analytische Sozialpsychologie« – gescheitert ist, stellt sich die Frage, was von Freud als sozialwissenschaftlichem Theoretiker eigentlich bleibt.

Eine komplizierte Frage, weil Freud einige seiner kultur- und zivilisationstheoretischen Texte zwar immer unter Rekurs auf die analytischen Erfahrungen, aber durchaus nicht immer primär als Psychoanalytiker, sondern vielmehr als allgemein an sozialphilosophischen Fragen interessierter Intellektueller schrieb.

Dennoch waren auch diese Arbeiten eine Transposition der analytischen Situation in Zivilisationstheorie: nämlich in der Intention der illusionslosen Konfrontation des Menschen mit sich selbst, ohne die die Sozialwissenschaften schwerlich auskommen.

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