Jaeggi_Wie_weiter_mit_Hannah_Arendt_
Rahel Jaeggi
Wie weiter mit Hannah Arendt?
46 Seiten
ISBN 978-3-86854-683-5
ISBN 978-3-86854-684-2
Erschienen im Juni 2016
Erschienen im Juni 2016

Zum Buch

Unter der Fragestellung »Wie weiter mit …?« werden die Werke von acht der wichtigsten Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler des 19. und 20. Jahrhunderts nach ihrer Aktualität befragt.

Wer mit Hannah Arendt weiterdenken will, muss heute eine Reihe von Einwänden entkräften: Ihre politische Philosophie sei nostalgisch am Ideal der antiken polis-Demokratie orientiert und die daraus folgende Grenzziehung zwischen dem Sozialen und dem Politischen ließe es nicht zu, die für eine moderne Gesellschaft relevanten Konflikte zu thematisieren.

Ein anderes Bild ergibt sich, versteht man – mit und gegen Hannah Arendt – ihr Konzept des Politischen als Vorbedingung für die angemessene Thematisierung »sozialer Fragen«. Gerade ihre »politische Soziologie der Weltlosigkeit« ermöglicht es dann, die soziale Frage nach den »Überflüssigen« und der inneren wie äußeren De-Platzierung von Menschen als politische Frage in einem eminenten Sinn zu verstehen.

Über Rahel Jaeggi

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Rahel Jaeggi
Wie weiter mit Hannah Arendt?
46 Seiten
ISBN 978-3-86854-683-5
ISBN 978-3-86854-684-2
Erschienen im Juni 2016
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Unter der Fragestellung »Wie weiter mit …?« werden die Werke von acht der wichtigsten Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler des 19. und 20. Jahrhunderts nach ihrer Aktualität befragt.

Wer mit Hannah Arendt weiterdenken will, muss heute eine Reihe von Einwänden entkräften: Ihre politische Philosophie sei nostalgisch am Ideal der antiken polis-Demokratie orientiert und die daraus folgende Grenzziehung zwischen dem Sozialen und dem Politischen ließe es nicht zu, die für eine moderne Gesellschaft relevanten Konflikte zu thematisieren.

Ein anderes Bild ergibt sich, versteht man – mit und gegen Hannah Arendt – ihr Konzept des Politischen als Vorbedingung für die angemessene Thematisierung »sozialer Fragen«. Gerade ihre »politische Soziologie der Weltlosigkeit« ermöglicht es dann, die soziale Frage nach den »Überflüssigen« und der inneren wie äußeren De-Platzierung von Menschen als politische Frage in einem eminenten Sinn zu verstehen.

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