Felix Schnell
Räume des Schreckens
Gewalt und Gruppenmilitanz in der Ukraine 1905-1933
Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts
575 Seiten, Broschur, 27 Abb., 3 Karten
ISBN 978-3-86854-244-8
ISBN 978-3-86854-535-7
ISBN 978-3-86854-558-6
Erschienen im März 2012
Erschienen im März 2012
Erschienen im März 2013

Zum Buch

Wie verhalten sich Menschen, wenn der Staat sein Gewaltmonopol nicht durchsetzen kann, wenn gewohnte Ordnungen zusammenbrechen und die Möglichkeit, sich etwas mit Gewalt zu nehmen, eine Option für viele wird?

Felix Schnell untersucht diese Kultur der Gewalt am Beispiel der Ukraine zwischen 1905 und 1933, als die sowjetische Herrschaft gefestigt und die Kollektivierung der Landwirtschaft durchgesetzt war. Seine Analyse der militanten Gruppen und ihrer Anführer zeigt, dass weniger politische Ideologien als vielmehr Möglichkeiten und Anforderungen im Ausnahmezustand ausschlaggebend sind. In den Gewalträumen galt allein das Recht des Stärkeren.

Durch die dichte Beschreibung der Exzesse offenbaren sich die Eigendynamik und die situative Logik der Gewalt, aber auch ihre gruppendynamischen und psychologischen Phänomene. In dem überzeugenden Konzept des Gewaltraumes manifestieren sich die Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Handelns im Ausnahmezustand.

Über Felix Schnell

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Felix Schnell
Räume des Schreckens
Gewalt und Gruppenmilitanz in der Ukraine 1905-1933
Studien zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts
575 Seiten, Broschur, 27 Abb., 3 Karten
ISBN 978-3-86854-244-8
ISBN 978-3-86854-535-7
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Erschienen im März 2012
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Felix Schnell untersucht diese Kultur der Gewalt am Beispiel der Ukraine zwischen 1905 und 1933, als die sowjetische Herrschaft gefestigt und die Kollektivierung der Landwirtschaft durchgesetzt war. Seine Analyse der militanten Gruppen und ihrer Anführer zeigt, dass weniger politische Ideologien als vielmehr Möglichkeiten und Anforderungen im Ausnahmezustand ausschlaggebend sind. In den Gewalträumen galt allein das Recht des Stärkeren.

Durch die dichte Beschreibung der Exzesse offenbaren sich die Eigendynamik und die situative Logik der Gewalt, aber auch ihre gruppendynamischen und psychologischen Phänomene. In dem überzeugenden Konzept des Gewaltraumes manifestieren sich die Möglichkeiten und Grenzen menschlichen Handelns im Ausnahmezustand.

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