978_3_86854_221_9_Todorov_Die_Angst_vor_den_Barbaren
Tzvetan Todorov
Die Angst vor den Barbaren
Kulturelle Vielfalt versus Kampf der Kulturen
Originalausgabe: La peur des barbares. Au-déla du choc des civilisations, Éditions Robert Laffont
Aus dem Französischen von Ilse Utz
287 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-86854-221-9
ISBN 978-3-86854-515-9
ISBN 978-3-86854-590-6
Erschienen im September 2010
Erschienen im September 2010
Erschienen im September 2013

Zum Buch

Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel, manchmal – so lehrt die Geschichte – kann das Mittel schlimmer sein als die Krankheit.

»Der Kampf der Kulturen sähe so aus: die westlichen Demokratien auf der einen, der Islam auf der anderen Seite. Zwei Welten, gefangen in ihren historischen, kulturellen und religiösen Unterschieden und daher zum Konflikt verurteilt.« Auf der Grundlage dieses dualistischen Denkens, so Todorov, gibt es keinen Raum für Dialog. Die Folge: Unnachgiebigkeit, ja, sogar Krieg mit allen Mitteln. Und so besteht die Gefahr, aus Angst vor den Barbaren selbst zu Barbaren zu werden.

In seinen Reflexionen, die Jahrhunderte europäischer Geschichte einbeziehen, untersucht Todorov die Begriffe Barbarei und Zivilisation, Kultur und kollektive Identität, um jene Konflikte zu interpretieren, die heute zwischen den westlichen Ländern und dem Rest der Welt bestehen. Todorov illustriert und kommentiert alarmierende Anzeichen für Zivilisationsverluste und plädiert für eine kulturtheoretisch anspruchsvollere Deutung dieser Konfliktlagen.

Über Tzvetan Todorov

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Tzvetan Todorov
Die Angst vor den Barbaren
Kulturelle Vielfalt versus Kampf der Kulturen
Originalausgabe: La peur des barbares. Au-déla du choc des civilisations, Éditions Robert Laffont
Aus dem Französischen von Ilse Utz
287 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-86854-221-9
ISBN 978-3-86854-515-9
ISBN 978-3-86854-590-6
Erschienen im September 2010
Erschienen im September 2010
Erschienen im September 2013

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Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel, manchmal – so lehrt die Geschichte – kann das Mittel schlimmer sein als die Krankheit.

»Der Kampf der Kulturen sähe so aus: die westlichen Demokratien auf der einen, der Islam auf der anderen Seite. Zwei Welten, gefangen in ihren historischen, kulturellen und religiösen Unterschieden und daher zum Konflikt verurteilt.« Auf der Grundlage dieses dualistischen Denkens, so Todorov, gibt es keinen Raum für Dialog. Die Folge: Unnachgiebigkeit, ja, sogar Krieg mit allen Mitteln. Und so besteht die Gefahr, aus Angst vor den Barbaren selbst zu Barbaren zu werden.

In seinen Reflexionen, die Jahrhunderte europäischer Geschichte einbeziehen, untersucht Todorov die Begriffe Barbarei und Zivilisation, Kultur und kollektive Identität, um jene Konflikte zu interpretieren, die heute zwischen den westlichen Ländern und dem Rest der Welt bestehen. Todorov illustriert und kommentiert alarmierende Anzeichen für Zivilisationsverluste und plädiert für eine kulturtheoretisch anspruchsvollere Deutung dieser Konfliktlagen.

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