Klaus Holz / Thomas Haury
Antisemitismus gegen Israel
424 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-86854-454-1
ISBN 978-3-86854-355-1
ISBN 978-3-86854-455-8
Erschienen im Oktober 2021
Erschienen im Oktober 2021
Erschienen im Oktober 2021

Zum Buch

Dieses Buch entwickelt ein präzises und fundiertes Verständnis von israelbezogenem Antisemitismus und macht seine Muster sichtbar.

Die Kontroverse um Äußerungen des postkolonialen Theoretikers Achille Mbembe im Frühjahr 2020 hat der Frage nach israelbezogenem Antisemitismus viel Aufmerksamkeit verschafft. Sie ist nur eines von vielen Beispielen. Doch was ist unter Antisemitismus gegen Israel zu verstehen?

Klaus Holz und Thomas Haury gehen dieser Frage systematisch und in historischer Perspektive nach. Der gegen Israel formulierte Antisemitismus ist kein Sonderfall, er beruht auf den grundlegenden Mustern des modernen Antisemitismus überhaupt.

Die Autoren rekonstruieren seine unterschiedlichen Ausprägungen und die damit einhergehenden Selbstbilder. Sie behandeln Antisemitismus von links, islamistischen und postnazistischen Antisemitismus, antirassistische Identitätspolitik, Christen wider und für Israel und die neue Rechte. Dabei zeigen sich vielfältige Querverbindungen; außerdem wird deutlich, wie sich Antisemitismus im Allgemeinen und Antisemitismen gegen Israel zueinander verhalten.

Über Klaus Holz / Thomas Haury

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Klaus Holz / Thomas Haury
Antisemitismus gegen Israel
424 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-86854-454-1
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ISBN 978-3-86854-455-8
Erschienen im Oktober 2021
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Dieses Buch entwickelt ein präzises und fundiertes Verständnis von israelbezogenem Antisemitismus und macht seine Muster sichtbar.

Die Kontroverse um Äußerungen des postkolonialen Theoretikers Achille Mbembe im Frühjahr 2020 hat der Frage nach israelbezogenem Antisemitismus viel Aufmerksamkeit verschafft. Sie ist nur eines von vielen Beispielen. Doch was ist unter Antisemitismus gegen Israel zu verstehen?

Klaus Holz und Thomas Haury gehen dieser Frage systematisch und in historischer Perspektive nach. Der gegen Israel formulierte Antisemitismus ist kein Sonderfall, er beruht auf den grundlegenden Mustern des modernen Antisemitismus überhaupt.

Die Autoren rekonstruieren seine unterschiedlichen Ausprägungen und die damit einhergehenden Selbstbilder. Sie behandeln Antisemitismus von links, islamistischen und postnazistischen Antisemitismus, antirassistische Identitätspolitik, Christen wider und für Israel und die neue Rechte. Dabei zeigen sich vielfältige Querverbindungen; außerdem wird deutlich, wie sich Antisemitismus im Allgemeinen und Antisemitismen gegen Israel zueinander verhalten.

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Pressestimmen

»In [ihrer Monographie greifen] die Soziologen Klaus Holz und Thomas Haury theoretische Ansätze [...] auf, bündeln sie und machen sie für die Untersuchung des israelbezogenen Antisemitismus fruchtbar.«
Kai Schubert, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft

»Es bleibt nur zu hoffen, dass ein solch gelehrtes und reflektiertes Buch, das einen immer in das Nachdenken über den eigenen Rezeptionsprozess zu verstricken versucht, viele Leser*innen findet.«
Saskia Fischer, PARDES

»Mit ›Antisemitismus gegen Israel‹ haben Holz und Haury ein beeindruckendes Werk verfasst, dem eine breite Rezeption zu wünschen ist.«
Christoph Gollasch, H-Soz-Kult

»Im Zentrum dieses ebenso präzise argumentierenden wie historisch weit ausgreifenden Bandes steht ein Phänomen, das als ›Israel bezogener Antisemitismus‹ bezeichnet wird.«
Micha Brumlik, zeitzeichen

»[Man kann nur] zur Lektüre des ausgewogenen und doch Standpunkt beziehenden, äußerst anregenden Werks auffordern.«
Peter Ullrich, nd Journalismus von links

»Die Einschätzungen von Holz und Haury fallen angesichts der von ihnen untersuchten Felder ebenso differenziert, wie wohlüberlegt aus.«
Charlotte Wiemann, Soziopolis

»Einen erhellenden und sehr lesenswerten Beitrag leisten hier die Soziologen und Antisemitismusforscher Klaus Holz und Thomas Haury in ihrem Buch.«
Joseph Croitoru, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Schlussfolgerungen regen zur Selbstreflexion an und warnen zugleich vor einem inflationären und unkritischen Gebrauch des Antisemitismusvorwurfes.«
Gertrud Hartmann, socialnet

»In der Gesamtschau liegt ein reflexionswürdiges Werk vor. Auch da, wo begründet Einwände formuliert werden können, lohnt sich die inhaltliche Kontroverse.«
Armin Pfahl-Traughber, haGalil

»Das vorliegende Buch [belegt] die ›pandemische Präsenz‹ des israelbezogenen Antisemitismus in all seinen Varianten mit eindrucksvoller Materialfülle.«
Udo Wolter, iz3w

»Das Buch [erweist] sich [...] zugleich als ethischer Kompass für die politische Debatte im Geist eines linken Universalismus.«

Peter Ullrich, Lernen aus der Geschichte

»Das Buch ist im ganzen so materialreich und reflektiert auch in den eigenen Prämissen, dass seine [...] Lektüre helfen kann, die [...] Auseinandersetzungen tiefer zu verstehen.«
Ulrich Hentschel, JUNGE.KIRCHE

»Holz und Haury sind in ›Antisemitismus gegen Israel‹ präzise in der Argumentation, sachlich und nehmen Perspektive ein. Sie vermeiden Schuldzuweisungen und moralisierende Anklage.«
Henning Flad, Predigthilfe zum Israelsonntag