Andreas Klärner

Andreas Klärner, Dr. Dr. habil., Wissenschaftler im Bereich Lebensverhältnisse des Instituts für Ländliche Räume am Thünen-Institut.

Er studierte Soziologie, Psychologie und Stadtplanung an der TU Darmstadt; 2007 Promotion; 2016 Habilitation an der Universität Rostock. Er arbeitete als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für demografische Forschung (Rostock), im Forschungsbereich Independent Research Group: Culture of Reproduction sowie am Lehrstuhl für Allgemeine Soziologie/Makrosoziologie der Universität Rostock. Darüber hinaus war er Gast- sowie Vertretungsprofessor an der Universität Hamburg.

Er ist Leiter des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Wissenschaftlichen Netzwerkes »Soziale Netzwerke und gesundheitliche Ungleichheiten« und arbeitet als Reviewer bzw. Peer-Reviewer u.a. für Family Science, Fritz Thyssen Stiftung, International Network for Social Network Analysis, Jahrbuch für Politik und Geschichte, Netherlands Organisation for Scientific Research (NWO), SAGE Publishing, Zeitschrift für Sozialreform.

Andreas Klärner forscht zu Armut in ländlichen Räumen, gesundheitlichen Ungleichheiten, zur soziologischen Netzwerkforschung sowie zu qualitativen und methodenintegrativen Forschungsverfahren.

Ausgewählte Veröffentlichungen: zus. mit A. Knabe und H. Fischer, »Armut als relationales Konstrukt: Die (Re-)Produktion sozialer Ungleichheiten durch Stigmatisierung und Kontrollversuche in sozialen Netzwerken«, in: L. Behrmann/F. Eckert/A. Gefken/PA. Berger (Hg.), »Doing Inequality«: Prozesse sozialer Ungleichheit im Blick qualitativer Sozialforschung, Wiesbaden 2018, S. 167-190; »Armut auf dem Lande: ein Thema für Forschung und Politik auch in Deutschland?« SozBlog: 1-13, 2017, (12.09.2017).
(Stand: Mai 2018)

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